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Krokodil-Eyefilet mit Koriander-Orangen-Marinade,  Yams und Okra
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Krokodil-Eyefilet mit Koriander-Orangen-Marinade, Yams und Okra

Krokodilfleisch hat in Südafrika eine lange, eher leise kulinarische Geschichte, die eng mit Umwelt, Jagd und regionalen Traditionen verbunden ist. Schon lange bevor europäische Siedler ins Land kamen, nutzten indigene Gemeinschaften entlang von Flüssen und Feuchtgebieten Krokodile als gelegentliche Nahrungsquelle. Das Fleisch galt nicht als Alltagskost, sondern als seltene Beute, die vor allem bei besonderen Anlässen oder nach erfolgreichen Jagden verzehrt wurde. Dabei stand weniger der kulinarische Genuss im Vordergrund, sondern der Respekt vor dem Tier und die vollständige Nutzung seiner Ressourcen.

Mit der Kolonialzeit veränderte sich der Umgang mit Krokodilen deutlich. Europäische Einflüsse brachten neue Kochtechniken und Geschmacksprofile, gleichzeitig rückte das Krokodil zunehmend als Rohstofflieferant für Leder in den Fokus. Das Fleisch wurde in dieser Zeit eher zweitrangig behandelt, fand aber vereinzelt Eingang in die Küche von Jägern, Farmern und Abenteurern, die es als exotische Alternative zu Rind oder Wild zubereiteten. Beschreibungen aus dem 19. Jahrhundert erwähnen Krokodilfleisch als hell, fest und geschmacklich irgendwo zwischen Fisch und Geflügel.

Erst im späten 20. Jahrhundert begann eine neue Phase in der kulinarischen Geschichte des Krokodilfleischs in Südafrika. Durch strengere Naturschutzgesetze und die Etablierung von Krokodilfarmen wurde das Tier vom bedrohten Wildtier zum kontrolliert gezüchteten Nutztier. In diesem Kontext entdeckte auch die gehobene Gastronomie das Fleisch neu. Köche experimentierten mit Krokodilfilets, Currys oder gegrillten Steaks und präsentierten sie als nachhaltige, proteinreiche Delikatesse mit regionalem Bezug.

Heute steht Krokodilfleisch in Südafrika symbolisch für den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Es erinnert an vorkoloniale Jagdpraktiken, koloniale Essgewohnheiten und zugleich an eine zeitgenössische Küche, die bewusst mit lokalen, ungewöhnlichen Zutaten arbeitet. In Restaurants und auf Food Festivals wird es oft als kulinarische Erzählung serviert, als Stück Geschichte auf dem Teller, das von Landschaft, Wandel und kultureller Vielfalt erzählt.

 

Knusprige Porchetta mit Tomatenrisotto, Portulak, Zwiebel-Zuchettigemüse und Rotweinreduktion
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Knusprige Porchetta mit Tomatenrisotto, Portulak, Zwiebel-Zuchettigemüse und Rotweinreduktion

Porchetta ist eines der traditionsreichsten Schweinegerichte Italiens und viel mehr als nur ein Braten, sie ist Volksfest, Strassenessen und Handwerkskunst zugleich.

Ursprung in Mittelitalien: Die Wurzeln liegen in Mittelitalien, besonders in der Region Latium rund um Ariccia. Dort gilt Porchetta als kulinarisches Symbol, und die Stadt ist bis heute berühmt für ihre Version, die Porchetta di Ariccia. Historiker vermuten, dass schon in der Antike Schweine am Spiess mit Kräutern gefüllt wurden, möglicherweise bereits zur Zeit des Römisches Reich.

Schweinefleisch war im ländlichen Italien ein zentrales Nahrungsmittel, und ein ganzes Tier zu verarbeiten war ein Zeichen von Wohlstand und Gemeinschaft.

Das Prinzip: Ganzes Tier, viel Geduld: Traditionell wird ein ganzes, entbeintes Schwein verwendet. Es wird innen kräftig gewürzt, meist mit:
Fenchel, Rosmarin, Knoblauch, Pfeffer und Salz

Dann wird es eng gerollt, verschnürt und langsam über Holzfeuer gebraten. Aussen entsteht eine extrem knusprige Schwarte, innen bleibt das Fleisch saftig und aromatisch. Genau dieser Kontrast ist das Herz der Porchetta.

 

Festessen und Strassenküche zugleich.

Porchetta war ursprünglich ein Festtagsgericht bei:
•    Dorffesten
•    Hochzeiten
•    religiösen Feiern
•    Jahrmärkten

 

Mit der Zeit wurde sie zum legendären Strassenessen. In ganz Italien sieht man auf Märkten Verkaufsstände mit riesigen Porchetta-Rollen. Sie wird dick aufgeschnitten und oft einfach in Brot serviert, ohne viel Schnickschnack. Das Fleisch selbst ist der Star.


Die Zubereitung ist traditionell Handwerk und wird oft von spezialisierten Porchettari über Generationen weitergegeben. Jede Familie, jede Region hat ihre eigene Gewürzmischung, das genaue Rezept ist oft ein Geheimnis.

Warum Porchetta so besonders ist: Porchetta steht für:
•    Nose-to-tail-Küche
•    Respekt vor dem Tier
•    gemeinsames Essen
•    Geduld statt Eile
•    rustikale Perfektion

Grillierte Beef Rib Fingers auf Mac & Cheese
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Grillierte Beef Rib Fingers auf Mac & Cheese

Beef Rib Fingers sind schmale, längliche Fleischstreifen, die aus den Rippenstücken des Rindes stammen. Genauer gesagt handelt es sich um das Fleisch, das zwischen den Rippenknochen sitzt – also die „Fleischstreifen“ entlang der Rinderrippen. Dieses Fleisch ist besonders saftig und geschmacksintensiv, da es einen guten Fettanteil besitzt und durch die Nähe zum Knochen viel Aroma aufnimmt.

Herkunft: Beef Rib Fingers sind vor allem in der amerikanischen BBQ-Küche sehr beliebt. Die Tradition, Fleisch von den Rippen besonders zu schätzen und langsam zu garen, stammt aus den Südstaaten der USA, wo das Barbecue eine lange Geschichte und grosse kulturelle Bedeutung hat. Dort werden Rinderrippen (beef ribs) oft über mehrere Stunden bei niedriger Temperatur geräuchert oder gegrillt, um das Fleisch zart und aromatisch zu machen. Die Rib Fingers sind dabei eine Art „Nebenprodukt“ der Verarbeitung von Rinderrippen, das zunehmend auch als eigenständiges Produkt geschätzt wird.

Rindsbouillon mit Kobe Beef Shabu Shabu
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Rindsbouillon mit Kobe Beef Shabu Shabu

Ursprung und Begriff: Das Wort Bouillon stammt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich „Siedung“ oder „das, was siedet“. Gemeint ist ursprünglich eine klare Bouillon, die durch das Auskochen von Fleisch, Knochen, Gemüse und Gewürzen entsteht. Schon im Mittelalter war es in Europa üblich, Reste von Fleisch und Knochen in Wasser auszukochen, um nährstoffreiche Suppen zu gewinnen.

Entwicklung in Frankreich: In Frankreich des 17. und 18. Jahrhunderts wurde Bouillon zu einer festen Grösse in der gehobenen Küche. Köche entwickelten systematische Methoden, Fleischfonds und klare Suppen herzustellen. 

Bouillon als Volksgericht: Im 19. Jahrhundert entstanden in Paris die sogenannten Bouillons – einfache Restaurants, in denen Arbeiter günstige Mahlzeiten, oft eine Schale Bouillon mit Brot oder Fleisch, erhielten. 

Industrielle Herstellung: Mit der Industrialisierung begann man, Bouillon auch haltbar zu machen:

•    1840er Jahre: Erste Versuche, konzentrierte Fleisch-Extrakte herzustellen.
•    1850er Jahre: Der deutsche Chemiker Justus von Liebig entwickelte den „Fleischextrakt“, der später in Würfelform (Bouillonwürfel) vermarktet wurde.
•    20. Jahrhundert: Marken wie Maggi und Knorr machten Bouillonwürfel und -pulver weltweit populär. Dadurch wurde Bouillon zur schnellen Basis für Suppen und Saucen in fast jedem Haushalt.

 

Schweizer Wasser-Büffel Tatar
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Schweizer Wasser-Büffel Tatar - einfach und lecker

Das Gericht „Tatar“ oder „Tatarisches Steak“ (oft einfach „Tatar“ genannt) ist ein rohes Hackfleischgericht, das traditionell aus Rindfleisch besteht. Die Entstehung dieses Gerichts geht auf verschiedene Einflüsse zurück, die sich in der europäischen Küche vermischt haben.

Der Name „Tatar“ wird häufig mit den Tataren, einem turksprachigen Reitervolk aus der eurasischen Steppe, in Verbindung gebracht. Einer Legende nach sollen die Tataren rohes Fleisch unter ihrem Sattel zubereitet haben, indem sie es flach klopften und so zart machten. Diese Geschichte ist allerdings historisch nicht gesichert und gilt eher als Mythos.

Wahrscheinlicher ist, dass das Gericht im 19. Jahrhundert in Mitteleuropa populär wurde, besonders in Deutschland, Österreich und Frankreich. Dort entwickelte sich das „Steak Tartare“ als feines Gericht aus rohem, sehr fein gehacktem oder gewürfeltem Rindfleisch, das oft mit Zwiebeln, Kapern, Gewürzen und einem rohen Eigelb serviert wird.

Das Tatar ist also ein Produkt der europäischen Kochkunst, das sich zwar vom vermeintlichen historischen Bild der Tataren inspirieren liess, aber vor allem auf kulinarischen Traditionen des 19. Jahrhunderts basiert.

Pot au Feu mit Rind Golden Coin und Marktgemüse
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Pot au Feu mit Rind Golden Coin und Marktgemüse

Pot au feu ist ein klassisches französisches Gericht, das oft als das "gute alte Essen" der französischen Küche betrachtet wird. Der Begriff "Pot au feu" bedeutet wörtlich "Topf am Feuer" und beschreibt die Zubereitung eines Eintopfs, der aus verschiedenen Fleischsorten, Gemüse und Gewürzen besteht. Die Geschichte des Pot au feu reicht bis mindestens ins 17. Jahrhundert zurück und ist eng mit der ländlichen Küche Frankreichs verbunden.

Ursprünglich wurde Pot au feu aus einfachen Zutaten zubereitet, die oft in ländlichen Regionen leicht verfügbar waren. Es handelte sich meist um Fleisch von Rind, Schwein oder Geflügel, die zusammen mit Wurzelgemüse wie Karotten, Sellerie und Lauch in einem grossen Topf gegart wurden. Die Zubereitung war damals vor allem praktisch: Man konnte die Zutaten in einem einzigen Topf kochen, was zeit- und ressourcensparend war.

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Pot au feu in verschiedenen Regionen Frankreichs weiter. Gaumenfreuden und regional spezifische Zutaten führten zu unterschiedlichen Variationen dieses Gerichts. Es wurde zu einem Symbol für das Familienessen und das gesellige Beisammensein. Im 19. Jahrhundert erlangte es auch in der Haute Cuisine Berühmtheit und wurde in gehobenen Restaurants serviert, was zu einer weiteren Verfeinerung der Zubereitung führte.

Traditionell wurde das Pot au feu in 3 Gängen serviert.

1. Gang    Die Bouillon
2. Gang    Die Fleisch- und Gemüseplatte
3. Gang    Beides zusammen

Gebratenes Rind Flat Iron Steak mit glasierten Randen und Sellerie und dazu Rotweinreduktion
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Gebratenes Rind Flat Iron Steak mit glasierten Randen und Sellerie und dazu Rotweinreduktion

Das Flat Iron Steak hat eine interessante Geschichte, die eng mit der Entwicklung der Rindfleischzerlegung und der Fleischindustrie verbunden ist. Das Flat Iron Steak stammt aus dem Schulterbereich des Rinds, genauer gesagt aus dem sogenannten „Top Blade“ oder „Schaufelstück“.

Früher galt dieser Teil des Rindes als weniger wertvoll, da er viele Sehnen und Bindegewebe enthielt, die das Fleisch zäh machten. In den frühen 2000er-Jahren entdeckten Fleischwissenschaftler und Metzger jedoch, dass sich durch eine spezielle Zerlegung und das Entfernen der harten Sehne ein besonders zartes und schmackhaftes Steak aus dem Schulterbereich gewinnen lässt.

Dieses neue Steak wurde „Flat Iron Steak“ genannt, weil es eine flache, dreieckige Form hat, die an ein Bügeleisen (englisch „flat iron“) erinnert. Die Entdeckung des Flat Iron Steaks war ein Durchbruch, weil es eine preisgünstige Alternative zu teureren Steaks wie Ribeye oder Filet darstellt, dabei aber sehr zart und geschmackvoll ist. Seitdem hat das Flat Iron Steak vor allem in den USA und zunehmend auch in Europa an Beliebtheit gewonnen und ist heute in vielen Restaurants und Fleischtheken zu finden. Zusammengefasst ist das Flat Iron Steak ein Beispiel dafür, wie durch Innovation in der Fleischzerlegung neue, hochwertige Fleischstücke erschlossen werden können, die zuvor wenig Beachtung fanden.

Frittierte Kutteln mit frischer Aioli
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Frittierte Kutteln mit frischer Aioli

In der Geschichte waren Kutteln lange Zeit eine wichtige Nahrungsquelle für ärmere Bevölkerungsschichten, da sie oft günstiger und zugänglicher waren als Fleischstücke. 

Mit zunehmendem Wohlstand und der Veränderung der Ernährungsgewohnheiten wurden Kutteln allerdings weniger populär und sind heutzutage eher ein Nischenprodukt, das Liebhabern der traditionellen Küche vorbehalten bleibt.

In einigen Kulturen und Regionen haben Kutteln auch eine besondere symbolische Bedeutung, sei es in Festmahlen oder in der Tradition, Lebensmittel möglichst vollständig zu verwerten. Dies spiegelt sich in der Philosophie wider, dass man keine Lebensmittel verschwenden sollte.

Gebratene Lammschulter auf Kartoffel-Karotten-Lauchstroh mit Lammjus und Tomaten-Basilikum-Salsa
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Gebratene Lammschulter auf Kartoffel-Karotten-Lauchstroh mit Lammjus und Tomaten-Basilikum-Salsa

Die Lammschulter ist ein besonders schmackhaftes und saftiges Stück Fleisch, das oft in der Küche verwendet wird. Sie stammt aus dem Schulterbereich des Lamms und ist bekannt für ihren intensiven Geschmack sowie ihre zarte Textur, die durch langsames Garen oder Schmoren perfekt zur Geltung kommt.

Eigenschaften der Lammschulter: Zartheit und Geschmack: Die Lammschulter hat eine ausgeglichene Fettverteilung, die beim Kochen schmilzt und dem Fleisch eine herrlich saftige Konsistenz verleiht. Der Geschmack ist kräftig und aromatisch, was sie zu einer hervorragenden Wahl für herzhaftes Essen macht.

Vielseitigkeit: Sie kann auf unterschiedliche Weise zubereitet werden: geschmort, gegrillt, gebraten oder sogar im Slow Cooker. 

Hirsch Short Ribs im Ofen mit Baked Potatoes und pikanter Rhabarber-BBQ Sauce
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Hirsch Short Ribs im Ofen mit Baked Potatoes und pikanter Rhabarber-BBQ Sauce

Short Ribs sind in vielen Küchen weltweit geschätzt. In der amerikanischen BBQ-Kultur sind sie ein Klassiker, oft als „BBQ Beef Ribs“ serviert. In der asiatischen Küche, insbesondere in der koreanischen Cuisine, sind sie als „Galbi“ bekannt und werden häufig mariniert und gegrillt. In der kubanischen Küche sind sie als „Costillas“ bekannt und werden ebenso geschmort oder gegrillt.

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