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Rezepte

Der einmal wöchentlich erscheinende Rezept Blog wird von Fleisch-Sommelier Chris persönlich verfasst. 
 
Jeder Beitrag entsteht mit seinem umfassenden Fachwissen, seiner grossen Leidenschaft für kulinarische Perfektion und dem Anspruch, aus jedem einzelnen Stück Fleisch das Maximum an Genuss herauszuholen.
 
Chris verbindet in seinen Rezepten kulinarische Kreativität mit tiefgehendem Know-how rund um Cuts, Gartechniken, Reifemethoden und die Herkunft der Tiere.
 
 
Dadurch erhalten Leserinnen und Leser nicht nur inspirierende Kochideen, sondern auch wertvolles Hintergrundwissen über die Besonderheiten verschiedener Fleischstücke und deren optimale Zubereitung.
 
Jedes Gericht wird ausführlich beschrieben, Schritt für Schritt erklärt und direkt mit den passenden Artikeln verlinkt.
 
 
So lassen sich die empfohlenen Stücke - vom perfekten Steak über aussergewöhnliche Schmorstücke bis hin zu exklusiven Spezialitäten wie Dry Aged Cuts - sofort und unkompliziert bestellen.
 
 
Auf diese Weise entsteht ein informativer und inspirierender Blog, der Genuss, Fachwissen und Einkaufskomfort miteinander vereint.
 
Woche für Woche liefert Chris neue Impulse für alle, die gutes Fleisch lieben, ihre Kochkünste weiterentwickeln möchten und auf der Suche nach besonderen kulinarischen Erlebnissen sind.


Thailand zu Gast - Tom Kha Gai oder Tom Khing Kai
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Thailand zu Gast - Tom Kha Gai oder Tom Khing Kai

Tom Kha Gai oder Tom Khing Kai ist eine thailändische Kokosnuss-Suppe, die normalerweise mit Pouletfleisch zubereitet wird. In diesem Rezept verwenden wir Pouletfüsse und Pouletbrust, die der Suppe eine interessante Textur und einen besonderen Geschmack verleihen.

Zutaten für 3-4 Personen

 

Für den Fond:
500 g Pouletfüsse
1 Stück Pouletbrust in feine Streifen
1 Liter Wasser
2-3 Kaffir-Limettenblätter
1 Stück Galgant 
2-3 Zitronengras
2-3 rote Chilischoten 
3-4 Scheiben frischer Ingwer
2-3 Knoblauchzehen

Für die Suppe:
400 ml Kokosmilch
200 g optional Strohpilze oder Champignons, in Scheiben geschnitten
2-3 EL Fischsauce 
1-2 EL Limettensaft
1 TL brauner Zucker oder Palmzucker
Frische Korianderblätter zum Garnieren
 

Zubereitung:

 

Vorbereitung der Pouletfüsse: Die Nägel bei den Füssen können weggeschnitten werden. Die Pouletfüsse danach gründlich reinigen.  In einen grossen Topf geben.

Fond kochen: Wasser in den Topf mit den Pouletfüssen geben und aufkochen lassen. Wenn das Wasser kocht, den Schaum abschöpfen. Kaffir-Limettenblätter, Galgant, Zitronengras, frischen Ingwer und Knoblauch hinzufügen. Den Fond bei niedriger Hitze etwa 30-40 Minuten köcheln lassen, bis die Pouletfüsse weich sind.

Suppe zubereiten: Den Fond durch ein Sieb giessen, um die festen Bestandteile zu entfernen, und die Flüssigkeit zurück in den Topf geben. Kokosmilch zum Fond hinzufügen und zum Kochen bringen. Die Pouletbrust in feinen Streifen geschnitten, optional die Strohpilze oder Champignons hinzufügen und etwa 5 Minuten kochen, bis sie weich sind. 

Abschmecken: Fischsauce, Limettensaft und Zucker hinzufügen. Gut umrühren und die Suppe probieren. Bei Bedarf mehr Fischsauce oder Limettensaft hinzufügen, um den gewünschten Geschmack zu erreichen.

Pouletfüsse weiterverarbieten: Die gekochten Pouletfüsse mit Honig, Sojasauce und Fischsauce marinieren und im Ofen bei 200 Grad backen, natürlich kannst du diese auch Frittieren. 

Servieren: Die Suppe in Schalen füllen, mit frischen Korianderblättern und Kaffirblätter garnieren. Reiche dazu die gebackenen Pouletfüsse.
Heiss servieren und geniessen! Passend dazu eine Schale gekochten Basmatireis

Tipps: Du kannst auch andere Gemüsesorten wie Paprika oder Karotten hinzufügen, wenn du möchtest.
Wenn du die Suppe schärfer magst, lasse die Chilischoten ganz oder schneide sie auf, um mehr Schärfe freizusetzen.

Rind-Siedfleischsalat mit Meerrettich, Kartoffeln, Frühlingszwiebeln, Senf und gebratenen Peperonis
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Rind-Siedfleischsalat mit Meerrettich, Kartoffeln, Frühlingszwiebeln, Senf und gebratenen Peperonis

Nice to know: Siedfleischsalat gehört zu den traditionsreichsten Fleischgerichten der mitteleuropäischen Küche und hat seinen Ursprung in der klassischen Verwertung von gekochtem Rindfleisch. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert wurde Siedfleisch in vielen Haushalten regelmässig zubereitet, da es nahrhaft, vielseitig verwendbar und vergleichsweise günstig war.

Besonders in der Schweiz, Süddeutschland und Österreich entwickelte sich daraus eine beliebte Spezialität. Nach dem Kochen des Rindfleischs für Suppen oder Bouillons wurde das zarte Fleisch oft in feine Streifen geschnitten und mit Essig, Öl, Zwiebeln und frischen Kräutern zu einem erfrischenden Salat verarbeitet.

In der Schweiz entwickelte sich der Siedfleischsalat rasch zu einem beliebten Wirtshaus- und Sommergericht. Besonders an warmen Tagen wurde er gerne mit knusprigem Brot, Bratkartoffeln oder Pommes frites serviert. Je nach Region ergänzten Essiggurken, Radieschen, Tomaten oder Käse den Salat und verliehen ihm eine individuelle Note.

Bis heute gilt Siedfleischsalat als klassischer Bestandteil der Schweizer Beizenkultur. Die Kombination aus zartem Rindfleisch, einer würzigen Marinade und frischen Zutaten macht ihn zu einem zeitlosen Gericht, das Tradition, Genuss und bodenständige Küche auf ideale Weise verbindet.

Hirsch Short Ribs im Ofen mit Baked Potatoes und pikanter Rhabarber-BBQ Sauce
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Hirsch Short Ribs im Ofen mit Baked Potatoes und pikanter Rhabarber-BBQ Sauce

Short Ribs sind in vielen Küchen weltweit geschätzt. In der amerikanischen BBQ-Kultur sind sie ein Klassiker, oft als „BBQ Beef Ribs“ serviert. In der asiatischen Küche, insbesondere in der koreanischen Cuisine, sind sie als „Galbi“ bekannt und werden häufig mariniert und gegrillt. In der kubanischen Küche sind sie als „Costillas“ bekannt und werden ebenso geschmort oder gegrillt.

Iberischer Lardo auf geröstetem Bauernbrot mit Honig, Rosmarin und gebratenen Tomaten
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Iberischer Lardo auf geröstetem Bauernbrot mit Honig, Rosmarin und gebratenen Tomaten

Nice to know: Lardo hat seinen Ursprung in der traditionellen europäischen Schweinehaltung, wo die vollständige Verwertung des Tieres über Jahrhunderte hinweg eine wichtige Rolle spielte. Während die bekannteste Variante aus Italien stammt, besitzt auch Spanien eine lange Tradition in der Herstellung hochwertiger Speckspezialitäten.

Insbesondere in den Regionen Extremadura, Andalusien und Kastilien werden seit Generationen Schweine gezüchtet, die für ihre hervorragende Fettqualität bekannt sind. 

Vor allem die berühmten Iberico-Schweine liefern ein besonders aromatisches und fein marmoriertes Fett. Bereits im Mittelalter wurde Speck durch Salzen und Reifen haltbar gemacht und diente Bauern, Hirten und Reisenden als wertvolle Energiequelle.

Für die Herstellung von Lardo werden ausgewählte Rückenspeckstücke sorgfältig mit Meersalz eingerieben und je nach Rezeptur mit Knoblauch, Pfeffer, Rosmarin oder weiteren mediterranen Kräutern verfeinert. Anschliessend reift der Speck über mehrere Wochen oder Monate unter kontrollierten Bedingungen. Während dieser Zeit entwickelt er seine charakteristische zarte Konsistenz und sein mild-würziges Aroma.

Heute gilt spanischer Lardo als Delikatesse für Feinschmecker. Durch die hervorragende Qualität des Schweinefetts und die traditionelle Reifung entsteht eine Spezialität mit aussergewöhnlicher Cremigkeit und feinem Geschmack. Dünn aufgeschnitten wird Lardo gerne auf frischem Brot, zu gegrilltem Fleisch oder als raffinierte Zutat in der modernen Küche serviert.

Drei meat4you Rubs. Ein Ziel: Maximaler Geschmack.
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Drei meat4you Rubs. Ein Ziel: Maximaler Geschmack.

Welcher Rub passt zu dir?


Chicken & Wings: 
Geflügel    Würzig, ausgewogen, leicht pikant

Pork Ribs & Pulled:   
Schwein    Süsslich, würzig, klassischer BBQ-GeschmackBrisket & Pulled:
Rind    Kräftig, intensiv, perfekt für Low & Slow


Fazit
Mit den RUBS musst du dir über die richtige Würzung keine Gedanken mehr machen. Jede Mischung wurde speziell auf die jeweilige Fleischsorte abgestimmt und sorgt für ein authentisches BBQ-Erlebnis. Egal ob auf dem Grill, im Smoker oder im Backofen.

Drei Rubs. Ein Ziel: Maximaler Geschmack.
Welcher ist dein Favorit? Teile deine BBQ-Kreationen mit uns. Wir freuen uns auf deine Bilder und Erfahrungen! 

Gebratener Hirsch-Huftdeckel (Picanha) mit Butter, Zitrone und Thymian, weisser Spargel und grün-weisser Spargelsalat an Petersilien-Spinat-Vinaigrette
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Gebratener Hirsch-Huftdeckel (Picanha) mit Butter, Zitrone und Thymian, weisser Spargel und grün-weisser Spargelsalat an Petersilien-Spinat-Vinaigrette

Der Hirsch hat in der europäischen Kulinarik eine lange Tradition und gilt seit Jahrhunderten als besonders edles Wild. Bereits im Mittelalter war Hirschfleisch vor allem an Fürstenhöfen und bei Festmahlen sehr geschätzt, da die Jagd oft dem Adel vorbehalten war. Heute gehört Hirsch zu den beliebtesten Wildarten und wird besonders in der Herbst- und Wintersaison geschätzt.

Kulinarisch zeichnet sich Hirschfleisch durch seinen feinen, aromatischen Wildgeschmack aus. Im Vergleich zu anderen Wildarten wie Reh oder Gams ist der Geschmack meist etwas milder und ausgewogener. Das Fleisch ist sehr mager, eiweissreich und enthält wenig intramuskuläres Fett, weshalb eine schonende Zubereitung besonders wichtig ist.

Beliebte Stücke sind:
Hirschrücken → besonders zart, ideal zum Kurzbraten
Hirschentrecôte oder Huftdeckel (Picanha) → aromatisch und saftig
Hirschhuft → feinfasrig und vielseitig
Hirschragout oder Schulter → perfekt zum Schmoren

Typische Begleiter in der Wildküche sind Preiselbeeren, Rotwein, Pilze, Marroni, Rosenkohl oder saisonale Beilagen wie Spargel. Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Wacholder und Pfefferminze harmonieren ebenfalls hervorragend mit Hirsch.

Spannend ist zudem: Die Ernährung des Hirsches beeinflusst den Geschmack direkt. Da Hirsche in freier Natur Kräuter, Gräser, junge Triebe, Knospen und Waldfrüchte fressen, entwickelt das Fleisch oft feine, natürliche Kräuter- und Waldnoten, die man bei Zuchtfleisch kaum findet.

Gebratenes Lammgeschnetzeltes mit Himbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren, Frühlingszwiebeln, Körnermix, Peperoni, Croutons, würzigem Fetakäse und knackigem Salat an würziger Pfefferminz-Vinaigrette
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Gebratenes Lammgeschnetzeltes mit Himbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren, Frühlingszwiebeln, Körnermix, Peperoni, Croutons, würzigem Fetakäse und knackigem Salat an würziger Pfefferminz-Vinaigrette

Die Kombination von zartem Lammfleisch, frischem Salat und aromatischen Beeren sorgt für ein besonders ausgewogenes Geschmackserlebnis. Während das Lamm mit seinem kräftigen Aroma überzeugt, bringen Himbeeren, Johannisbeeren und Blaubeeren eine fruchtige Frische und eine angenehme natürliche Süsse auf den Teller.

Früchte im Salat haben eine lange Tradition und werden besonders in der mediterranen Küche geschätzt. Die feine Säure der Beeren harmoniert hervorragend mit würzigem Fetakäse und der erfrischenden Pfefferminze. Dadurch entsteht ein spannender Kontrast zwischen süss, herzhaft und leicht säuerlich.

Neben dem geschmacklichen Zusammenspiel liefern die Beeren wertvolle Vitamine und natürliche Antioxidantien. Zusammen mit knackigem Salat, Kernen und hochwertigem Lammfleisch entsteht eine leichte, ausgewogene Mahlzeit, die sowohl an warmen Sommertagen als auch als raffinierte Vorspeise oder Hauptgericht begeistert.

Gegrilltes Outside Skirt Steak mit Avocado-Feta-Dip und gegrilltem Lattichsalat
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Gegrilltes Outside Skirt Steak mit Avocado-Feta-Dip und gegrilltem Lattichsalat

Herkunft: Das Beef Outside Skirt gehört zu den aromatischsten und traditionsreichsten Zuschnitten des Rinds. Es stammt aus dem äusseren Bereich des Zwerchfells und liegt im Bauch- beziehungsweise Flankenbereich des Tieres. Durch die permanente Bewegung dieses Muskels entwickelt das Fleisch eine ausgeprägte Faserstruktur und einen besonders intensiven, kräftigen Rindfleischgeschmack.


Früher: Das unterschätzte Metzgerstück: In der klassischen europäischen Fleischzerlegung spielte das Outside Skirt lange eine eher untergeordnete Rolle. Häufig wurde es zu Hackfleisch verarbeitet oder für Schmorgerichte verwendet. Gleichzeitig wussten Metzger und Fleischkenner schon früh um seinen aussergewöhnlichen Geschmack. Deshalb galt es oft als echtes Metzgerstück und blieb nicht selten in den eigenen Reihen.

Der internationale Durchbruch: Seine grosse Bekanntheit erlangte das Outside Skirt vor allem durch die amerikanische BBQ-Kultur sowie die texanisch-mexikanische Küche. Besonders bei Gerichten wie Fajitas wurde dieser Cut berühmt. Dort wird das Fleisch traditionell mariniert, scharf grilliert und anschliessend in feine Streifen geschnitten.

Durch diese Zubereitungsart wurde deutlich, dass auch stärker beanspruchte Muskelstücke aussergewöhnlich zart und saftig sein können, wenn sie richtig zubereitet werden.

Heute: Ein echter Hidden Champion: Mit dem Boom der BBQ-, Grill- und Steakkultur erlebte das Outside Skirt weltweit eine regelrechte Renaissance. Heute gilt es unter Fleischliebhabern als echter Geheimtipp:

• kräftiger und intensiver Geschmack
• markante Faserstruktur
• hervorragend für Marinaden geeignet
• perfekt zum Kurzbraten und Grillieren
• ideal für Fajitas, Steak-Sandwiches oder Wokgerichte

Kerntemperaturen & Tipp vom Fleischsommelier: Outside Skirt sollte immer kurz und sehr heiss grilliert oder angebraten werden:

• Rare: 48–50 °C
• Medium Rare (empfohlen): 52–54 °C
• Medium: 55–57 °C
• Well Done: ab 60 °C (nicht empfohlen)

Schweizer Black Angus Rindburger mit gebratenem Apfel, Sauerkraut, Spinat, Fetakäse & pikante 4 HOT MEAT Sauce
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Schweizer Black Angus Rindburger mit gebratenem Apfel, Sauerkraut, Spinat, Fetakäse & pikante 4 HOT MEAT Sauce

Nice to know: Der Burger, wie wir ihn heute kennen, hat eine spannende Geschichte. Seine Wurzeln reichen bis in die deutsche Stadt Hamburg zurück. Im 19. Jahrhundert brachten deutsche Auswanderer das sogenannte Hamburg Steak nach Amerika. Dabei handelte es sich um gewürztes, gehacktes Rindfleisch, das oft als flache Fleischscheibe serviert wurde.

In den USA entwickelte sich daraus Schritt für Schritt der heutige Hamburger. Um das Essen praktischer und schneller konsumieren zu können, wurde das Fleisch später zwischen zwei Brotstücke gelegt, ideal für Arbeiter, Reisende und den schnell wachsenden Street-Food-Bereich. Besonders Anfang des 20. Jahrhunderts gewann der Burger immer mehr an Beliebtheit und wurde zu einem festen Bestandteil der amerikanischen Esskultur.

Heute ist der Burger längst mehr als nur Fast Food. Vom klassischen Beef Burger über Black Angus Varianten bis hin zu kreativen Gourmet-Burgern mit besonderen Zutaten wie gebratenen Äpfeln, regionalem Käse oder speziellen Saucen hat sich der Burger weltweit zu einem echten Genussprodukt entwickelt.

Gebratenes Schweizer Inside Skirt Steak mit asiatischer Würze, Nudeln und Natron als Zartmacher
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Gebratenes Schweizer Inside Skirt Steak mit asiatischer Würze, Nudeln und Natron als Zartmacher

Nice to know:  Das Beef Inside Skirt, auch als Innenzwerchfell bekannt, gehört zu den ältesten und traditionellsten Cuts überhaupt. Es stammt aus dem Zwerchfellbereich des Rinds und wurde früher oft als sogenanntes "Metzgerstück" gehandelt. Der Grund: Viele Metzger behielten besonders aromatische Stücke lieber für sich selbst, statt sie zu verkaufen.

Lange Zeit galt das Inside Skirt als eher unbekannter Zuschnitt und wurde häufig für Hackfleisch oder Schmorgerichte verwendet. Besonders in den USA sowie in der mexikanischen Küche erkannte man jedoch früh das grosse Potenzial dieses Cuts. Dort wurde es vor allem für Fajitas berühmt, da das Fleisch trotz seiner groben Struktur extrem intensiv nach Rind schmeckt.

Mit dem Aufkommen der BBQ- und Grillkultur gewann das Inside Skirt weltweit immer mehr an Bedeutung. Heute zählt es bei Fleischliebhabern zu den sogenannten Hidden Champions: weniger bekannt als Ribeye oder Entrecôte, aber geschätzt für seinen kräftigen Geschmack, die lockere Faserstruktur und sein intensives Fleischaroma.
Der wichtigste Tipp: Kurz und heiss grillieren und danach immer quer zur Faser aufschneiden, so bleibt das Inside Skirt besonders zart und saftig.

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