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Rezepte

Der einmal wöchentlich erscheinende Rezept Blog wird von Fleisch-Sommelier Chris persönlich verfasst. 
 
Jeder Beitrag entsteht mit seinem umfassenden Fachwissen, seiner grossen Leidenschaft für kulinarische Perfektion und dem Anspruch, aus jedem einzelnen Stück Fleisch das Maximum an Genuss herauszuholen.
 
Chris verbindet in seinen Rezepten kulinarische Kreativität mit tiefgehendem Know-how rund um Cuts, Gartechniken, Reifemethoden und die Herkunft der Tiere.
 
 
Dadurch erhalten Leserinnen und Leser nicht nur inspirierende Kochideen, sondern auch wertvolles Hintergrundwissen über die Besonderheiten verschiedener Fleischstücke und deren optimale Zubereitung.
 
Jedes Gericht wird ausführlich beschrieben, Schritt für Schritt erklärt und direkt mit den passenden Artikeln verlinkt.
 
 
So lassen sich die empfohlenen Stücke - vom perfekten Steak über aussergewöhnliche Schmorstücke bis hin zu exklusiven Spezialitäten wie Dry Aged Cuts - sofort und unkompliziert bestellen.
 
 
Auf diese Weise entsteht ein informativer und inspirierender Blog, der Genuss, Fachwissen und Einkaufskomfort miteinander vereint.
 
Woche für Woche liefert Chris neue Impulse für alle, die gutes Fleisch lieben, ihre Kochkünste weiterentwickeln möchten und auf der Suche nach besonderen kulinarischen Erlebnissen sind.


Gebratenes Rentier Entrecôte mit Preiselbeersauce, Kastanien, Rosenkohl, Polenta und Jus
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Gebratenes Rentier Entrecôte mit Preiselbeersauce, Kastanien, Rosenkohl, Polenta und Jus

Rentiere sind in Skandinavien eine wichtige kulturelle, wirtschaftliche und ökologische Ressource, besonders für die indigenen Völker, die in den nördlichen Teilen des Landes leben. Diese Tiere sind an das raue Klima und die weiten, unberührten Landschaften angepasst.

Hauptmerkmale der Rentiere:

Anpassungsfähigkeit: Rentiere sind exzellente Anpasser an extreme Kälte. Ihr dickes Fell und eine isolierende Schicht aus Luft helfen ihnen, in kalten Wintern überleben.
Migration: Im Sommer ziehen Rentiere in höhere Lagen, wo sie besser fressen können, und im Winter wandern sie in tiefere Täler.
Nahrung: Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Flechten, Moosen, Gräsern und anderen Pflanzen.

Kulturelle Bedeutung:

Für die Indigenen sind Rentiere nicht nur ein Mittel zum Leben, sondern auch ein Teil ihrer Identität. Die Rentierhaltung, oder "Rennzucht", ist ein traditioneller Wirtschaftszweig und spielt eine zentrale Rolle in der Kultur und den Bräuchen. Rentiere werden für Nahrung, Kleidung, Werkzeuge und als Fortbewegungsmittel (z. B. mit Schlitten) genutzt.

Bisonfilet im Stroh mit schwarzem Trüffel und karamellisierten Feigen und Grillgemüse
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Bisonfilet im Stroh mit schwarzem Trüffel und karamellisierten Feigen und Grillgemüse

Bisons sind nicht nur ein beeindruckender Anblick, sondern sorgen auch für edelstes Fleisch mit unverwechselbarem Geschmack. Bisonfleisch ist extrem mager und selbst Geschmacksträger, im Gegensatz zum Rind, was seinen unverwechselbaren Geschmack erst durch die Fettmarmorierung erhält. Bisonfleisch brät besonders schnell durch, muss aber im Gegensatz zu Rindfleisch doppelt so lange ruhen.

Bisons stammen ursprünglich aus Eurasien und sind in der Eiszeit über die Bering-Landbrücke zwischen Sibirien und Alaska nach Amerika eingewandert. Aus den ursprünglichen Bisons entwickelte sich vor rund 6000 Jahren die heutige Form der Bisons oder auch Wildrind genannt. Gemäss Schätzungen lebten im 16. Jahrhundert zwischen 25-30 Millionen Bisons in Nordamerika.

Durch die starke Nachfrage nach Bisonleder in Europa wurden die Bisons bis Ende des 19. Jahrhunderts auf einige hundert Tiere reduziert, bevor für die letzten Bisons Schutzgebiete eingerichtet wurden. Das Fleisch der geschossenen Bisons wurde zu dieser Zeit nicht verwertet und man liess es in der Prärie verrotten. Aktuell gibt es in Nordamerika wieder rund 500‘000 Bisons. Heute werden zwei unterschiedliche Arten von Bisons unterschieden – der Präriebison und der Waldbison.

Der Bisonbulle ist mit einer Körperlänge von 3.80 Meter und einem Gewicht von 900 kg das grösste Landsäugetier in Nordamerika. Die weiblichen Tiere erreichen eine Länge von 2.40 Meter und ein Gewicht von rund 500 kg. Die Tiere sind sehr genügsam und ernähren sich hauptsächlich von Gräsern, Kräutern, Moos und Flechten. Durch ihr dichtes, dunkles Winterfell können die Tiere Temperaturen bis -40°C aushalten. Die weiblichen Bisons bringen nach einer Tragzeit von neun Monaten ein Kalb von 30 kg zur Welt, welches von der Kuh bewacht und erbittert gegen alle Feinde verteidigt wird.

Eine frisch hergestellte Bratenfond ist das Fundament einer guten Sauce
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Eine frisch hergestellte Bratenfond ist das Fundament einer guten Sauce

Die Bratensauce hat eine lange und vielfältige Geschichte, die eng mit der Entwicklung der Kochkunst und der Esskultur in Europa verbunden ist. Ihre Ursprünge lassen sich bis in die Antike zurückverfolgen, als einfache Saucen aus Fonds, Fetten und Kräutern verwendet wurden, um den Geschmack von Fleischgerichten zu intensivieren.

Im Mittelalter wurden Saucen oft komplexer und beinhalteten verschiedene Zutaten wie Wein, Gewürze und Essig. Diese Saucen dienten nicht nur der Geschmacksverfeinerung, sondern auch der Konservierung von Lebensmitteln. In dieser Zeit entstanden auch die ersten Rezepte für Saucen, die in Kochbüchern niedergeschrieben wurden.

Im Laufe der Jahrhunderte, insbesondere während der Renaissance, erlebte die europäische Kochkunst eine Blütezeit. Dabei wurden neue Techniken und Zutaten eingeführt, die die Saucenvielfalt erweiterten. Die französische Küche, die besonders für ihre Saucen berühmt ist, entwickelte im 17. und 18. Jahrhundert eine Vielzahl von Bratensaucen, die als Grundlage für viele Gerichte dienten.

Eine der bekanntesten ist die „Demi-glace“, eine reichhaltige Sauce, die aus Rindsfond und einer reduzierten, braunen Sauce hergestellt wird.

Geschmorte Hirsch-Kopfbäggli im Wildjus mit Sellerie-Kartoffel-Püree und glasierten Bohnen
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Geschmorte Hirsch-Kopfbäggli im Wildjus mit Sellerie-Kartoffel-Püree und glasierten Bohnen

Hirschfleisch gehört seit Jahrhunderten zur traditionellen europäischen Wildküche und wird für seinen kräftigen, aromatischen Geschmack geschätzt. Während edle Stücke wie Rücken oder Filet ideal zum Kurzbraten sind, eignen sich Schulter, Hals und Kopfbäggli hervorragend zum langsamen Schmoren.

Besonders spannend sind die Hirsch-Kopfbäggli: Durch die lange Garzeit wird das bindegewebsreiche Fleisch wunderbar zart und saftig. Klassische Begleiter wie Rotwein, Wacholder, Wildjus, Preiselbeeren und saisonale Bohnen unterstreichen den charakteristischen Geschmack des Wildfleisches und machen daraus ein herzhaftes Herbst- und Wintergericht.

Hirsch-Kopfbäggli sind ein besonderes Stück vom Wild und eignen sich hervorragend zum langsamen Schmoren. Durch die lange Garzeit wird das Fleisch wunderbar zart und entwickelt zusammen mit Rotwein, Bohnen, Wacholder und einem kräftigen Wildfond ein intensives Aroma. Dazu servieren wir ein cremiges Sellerie-Kartoffel-Püree und glasierte Bohnen. Die feine Süsse des Gemüses und die leichte Würze des Selleries harmonieren hervorragend mit dem kräftigen Wildjus. 

Ein herbstlich-winterliches Gericht für alle, die Wild einmal abseits der klassischen Edelstücke geniessen möchten.

Kalbskotelett - Ein delikates Stück
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Kalbskotelett - Ein delikates Stück

Kalbskotelett ist ein zartes und saftiges Fleischstück, das oft in der gehobenen Küche serviert wird. Es stammt vom Kalb und hat einen milden, feineren Geschmack als das Fleisch von älteren Tieren. Kalbskotelett sind ideal für festliche Anlässe oder ein besonderes Abendessen, da sie nicht nur gut schmecken, sondern auch optisch ansprechend sind. Kalbskotelett kommt oft am Knochen oder ohne Knochen und hat eine dünne Fettschicht, die beim Braten für zusätzlichen Geschmack sorgt. Die Zubereitung kann auf verschiedenste Arten erfolgen: gebraten, gegrillt oder im Ofen geschmort. Typische Beilagen sind frisches Gemüse, Kartoffeln oder Reis, oft ergänzt durch eine feine Sauce. Die Kombination aus dem zarten Fleisch und den gewählten Beilagen sorgt für ein harmonisches Geschmackserlebnis.

 

Rezept für gebratene Kalbskoteletts

Zutaten für 2 Personen
2 Kalbskoteletts (je etwa 250-300 g)
2 EL Olivenöl
2 EL Butter
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 Zweig frischer Rosmarin
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zitronensaft (nach Belieben)
Frische Petersilie zum Garnieren

 

Zubereitung

 

Vorbereitung des Fleisches: Nimm die Kalbskoteletts etwa 30 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank, damit sie Zimmertemperatur erreichen. 

Dies sorgt für eine gleichmässige Garung. 

Tupfen die Koteletts mit Küchenpapier trocken und würzen sie auf beiden Seiten grosszügig mit Salz und Pfeffer.

Braten: In einer grossen Pfanne das Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Lege die Koteletts in die Pfanne und braten sie etwa 3-4 Minuten auf jeder Seite, bis sie eine goldbraune Kruste haben.

Aromatisierung: Füge die Butter, den gepressten Knoblauch und den Rosmarin in die Pfanne hinzu. Neige die Pfanne leicht, sodass die Butter über die Koteletts läuft. Dies sorgt für zusätzlichen Geschmack und verhindert, dass das Fleisch austrocknet.

Garzeit prüfen: Brate die Koteletts insgesamt etwa 8-10 Minuten, bis sie die gewünschte Garstufe erreicht haben. Für ein zartes Ergebnis sollte das Innere rosa sein (Kerntemperatur ca. 60-65 °C).

Ruhen lassen: Nimm die Koteletts aus der Pfanne und lassen sie etwa 5 Minuten ruhen. Dies hilft, die Säfte im Fleisch zu halten.

Servieren: Serviere die Kalbskoteletts mit einem Spritzer frischem Zitronensaft darüber, garniert mit frischer Petersilie. Als Beilage eignen sich gebratene Kartoffeln oder ein saisonaler Salat.

Gebratene Rebhuhnbrust-Saltimbocca mit sautierten Blumenkohlrosen, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und neuen Kartoffeln, serviert mit kräftigem, getrüffeltem Wildfond
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Gebratene Rebhuhnbrust-Saltimbocca mit sautierten Blumenkohlrosen, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und neuen Kartoffeln, serviert mit kräftigem, getrüffeltem Wildfond

Das Rebhuhn - ein faszinierendes Stück Kulturgeschichte und ein kulinarisches Highlight

Das Rebhuhn (Perdix perdix) ist seit Jahrhunderten ein Symbol für ländliche Idylle und traditionelle Jagd in Europa. Ursprünglich in weiten Teilen Europas heimisch, wurde es besonders im 19. und frühen 20. Jahrhundert häufig in der Jagd geschätzt. Sein charakteristisches Federkleid mit feinen Mustern macht es unverwechselbar und steht sinnbildlich für die Verbindung zwischen Natur und Mensch.

Kulinarisch gilt das Rebhuhn als Delikatesse. Sein zartes, aromatisches Fleisch ist besonders fein und eignet sich hervorragend für klassische Wildgerichte. Traditionell wird es oft mit saisonalen Beilagen wie Rotkohl, Maronen oder Pilzen serviert. Die Zubereitung erfordert Fingerspitzengefühl, da das Fleisch sehr mager und zart ist – eine schonende Garweise, etwa im Ofen oder in feiner Sauce, bringt den vollen Geschmack am besten zur Geltung.

Kalbsgeschnetzeltes nach Zürcher Art  "Züri Gschnätzlets"
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Kalbsgeschnetzeltes nach Zürcher Art "Züri Gschnätzlets"

Der genaue Ursprung des schmackhaften Gerichts ist nicht eindeutig festgelegt. Es existieren jedoch zahlreiche Theorien über seine Entstehung. Eine davon besagt, dass Zürcher Geschnetzeltes im 19. Jahrhundert von Offizieren der Schweizer Armee kreiert wurde, die anscheinend eine Vorliebe für zartes Fleisch in Kombination mit einer cremigen Sauce hatten, um sich nach anstrengenden Kämpfen oder Übungen zu stärken.

Eine andere Theorie besagt, dass Zürcher Geschnetzeltes seine Wurzeln in der ländlichen Küche der Region Zürich hat. In der Vergangenheit wurden in der Schweiz häufig kleinere Fleischstücke genutzt, da diese leichter erhältlich waren. Durch das Zerschneiden des Fleisches in dünne Streifen konnte eine effizientere Verwendung erreicht werden.

Die ersten Rezepte sind ohne Kalbsniere und Champignon, diese kamen erst später ncoh dazu. Das ursprüngliche Rezept enthielt daher nur feingeschnittenes Kalbfleisch, Weisswein und Rahm.

Thailand zu Gast - Tom Kha Gai oder Tom Khing Kai
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Thailand zu Gast - Tom Kha Gai oder Tom Khing Kai

Tom Kha Gai oder Tom Khing Kai ist eine thailändische Kokosnuss-Suppe, die normalerweise mit Pouletfleisch zubereitet wird. In diesem Rezept verwenden wir Pouletfüsse und Pouletbrust, die der Suppe eine interessante Textur und einen besonderen Geschmack verleihen.

Zutaten für 3-4 Personen

 

Für den Fond:
500 g Pouletfüsse
1 Stück Pouletbrust in feine Streifen
1 Liter Wasser
2-3 Kaffir-Limettenblätter
1 Stück Galgant 
2-3 Zitronengras
2-3 rote Chilischoten 
3-4 Scheiben frischer Ingwer
2-3 Knoblauchzehen

Für die Suppe:
400 ml Kokosmilch
200 g optional Strohpilze oder Champignons, in Scheiben geschnitten
2-3 EL Fischsauce 
1-2 EL Limettensaft
1 TL brauner Zucker oder Palmzucker
Frische Korianderblätter zum Garnieren
 

Zubereitung:

 

Vorbereitung der Pouletfüsse: Die Nägel bei den Füssen können weggeschnitten werden. Die Pouletfüsse danach gründlich reinigen.  In einen grossen Topf geben.

Fond kochen: Wasser in den Topf mit den Pouletfüssen geben und aufkochen lassen. Wenn das Wasser kocht, den Schaum abschöpfen. Kaffir-Limettenblätter, Galgant, Zitronengras, frischen Ingwer und Knoblauch hinzufügen. Den Fond bei niedriger Hitze etwa 30-40 Minuten köcheln lassen, bis die Pouletfüsse weich sind.

Suppe zubereiten: Den Fond durch ein Sieb giessen, um die festen Bestandteile zu entfernen, und die Flüssigkeit zurück in den Topf geben. Kokosmilch zum Fond hinzufügen und zum Kochen bringen. Die Pouletbrust in feinen Streifen geschnitten, optional die Strohpilze oder Champignons hinzufügen und etwa 5 Minuten kochen, bis sie weich sind. 

Abschmecken: Fischsauce, Limettensaft und Zucker hinzufügen. Gut umrühren und die Suppe probieren. Bei Bedarf mehr Fischsauce oder Limettensaft hinzufügen, um den gewünschten Geschmack zu erreichen.

Pouletfüsse weiterverarbieten: Die gekochten Pouletfüsse mit Honig, Sojasauce und Fischsauce marinieren und im Ofen bei 200 Grad backen, natürlich kannst du diese auch Frittieren. 

Servieren: Die Suppe in Schalen füllen, mit frischen Korianderblättern und Kaffirblätter garnieren. Reiche dazu die gebackenen Pouletfüsse.
Heiss servieren und geniessen! Passend dazu eine Schale gekochten Basmatireis

Tipps: Du kannst auch andere Gemüsesorten wie Paprika oder Karotten hinzufügen, wenn du möchtest.
Wenn du die Suppe schärfer magst, lasse die Chilischoten ganz oder schneide sie auf, um mehr Schärfe freizusetzen.

Rind-Siedfleischsalat mit Meerrettich, Kartoffeln, Frühlingszwiebeln, Senf und gebratenen Peperonis
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Rind-Siedfleischsalat mit Meerrettich, Kartoffeln, Frühlingszwiebeln, Senf und gebratenen Peperonis

Nice to know: Siedfleischsalat gehört zu den traditionsreichsten Fleischgerichten der mitteleuropäischen Küche und hat seinen Ursprung in der klassischen Verwertung von gekochtem Rindfleisch. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert wurde Siedfleisch in vielen Haushalten regelmässig zubereitet, da es nahrhaft, vielseitig verwendbar und vergleichsweise günstig war.

Besonders in der Schweiz, Süddeutschland und Österreich entwickelte sich daraus eine beliebte Spezialität. Nach dem Kochen des Rindfleischs für Suppen oder Bouillons wurde das zarte Fleisch oft in feine Streifen geschnitten und mit Essig, Öl, Zwiebeln und frischen Kräutern zu einem erfrischenden Salat verarbeitet.

In der Schweiz entwickelte sich der Siedfleischsalat rasch zu einem beliebten Wirtshaus- und Sommergericht. Besonders an warmen Tagen wurde er gerne mit knusprigem Brot, Bratkartoffeln oder Pommes frites serviert. Je nach Region ergänzten Essiggurken, Radieschen, Tomaten oder Käse den Salat und verliehen ihm eine individuelle Note.

Bis heute gilt Siedfleischsalat als klassischer Bestandteil der Schweizer Beizenkultur. Die Kombination aus zartem Rindfleisch, einer würzigen Marinade und frischen Zutaten macht ihn zu einem zeitlosen Gericht, das Tradition, Genuss und bodenständige Küche auf ideale Weise verbindet.

Hirsch Short Ribs im Ofen mit Baked Potatoes und pikanter Rhabarber-BBQ Sauce
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Hirsch Short Ribs im Ofen mit Baked Potatoes und pikanter Rhabarber-BBQ Sauce

Short Ribs sind in vielen Küchen weltweit geschätzt. In der amerikanischen BBQ-Kultur sind sie ein Klassiker, oft als „BBQ Beef Ribs“ serviert. In der asiatischen Küche, insbesondere in der koreanischen Cuisine, sind sie als „Galbi“ bekannt und werden häufig mariniert und gegrillt. In der kubanischen Küche sind sie als „Costillas“ bekannt und werden ebenso geschmort oder gegrillt.

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