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Rezepte

Der einmal wöchentlich erscheinende Rezept Blog wird von Fleisch-Sommelier Chris persönlich verfasst. 
 
Jeder Beitrag entsteht mit seinem umfassenden Fachwissen, seiner grossen Leidenschaft für kulinarische Perfektion und dem Anspruch, aus jedem einzelnen Stück Fleisch das Maximum an Genuss herauszuholen.
 
Chris verbindet in seinen Rezepten kulinarische Kreativität mit tiefgehendem Know-how rund um Cuts, Gartechniken, Reifemethoden und die Herkunft der Tiere.
 
 
Dadurch erhalten Leserinnen und Leser nicht nur inspirierende Kochideen, sondern auch wertvolles Hintergrundwissen über die Besonderheiten verschiedener Fleischstücke und deren optimale Zubereitung.
 
Jedes Gericht wird ausführlich beschrieben, Schritt für Schritt erklärt und direkt mit den passenden Artikeln verlinkt.
 
 
So lassen sich die empfohlenen Stücke - vom perfekten Steak über aussergewöhnliche Schmorstücke bis hin zu exklusiven Spezialitäten wie Dry Aged Cuts - sofort und unkompliziert bestellen.
 
 
Auf diese Weise entsteht ein informativer und inspirierender Blog, der Genuss, Fachwissen und Einkaufskomfort miteinander vereint.
 
Woche für Woche liefert Chris neue Impulse für alle, die gutes Fleisch lieben, ihre Kochkünste weiterentwickeln möchten und auf der Suche nach besonderen kulinarischen Erlebnissen sind.


Schweine Baby Back Ribs (Spareribs) mit Bärlauch BBQ Sauce
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Schweine Baby Back Ribs (Spareribs) mit Bärlauch BBQ Sauce

Baby Back Ribs stammen vom oberen Teil des Schweinerückens, nahe beim Kotelett. Früher galten sie eher als Nebenprodukt der Fleischzerlegung - das edle Fleisch war das Kotelett, die Rippen waren „das, was übrigbleibt“.

In vielen Kulturen wurden solche Stücke aber nie verschwendet. Stattdessen hat man sie:
•    langsam gegart, um sie zart zu machen
•    stark gewürzt, um Geschmack herauszuholen
•    oft über Feuer oder in einfachen Öfen zubereitet

Genau hier beginnt die eigentliche BBQ-Kultur.

Aufstieg in den USA: BBQ-Kultur & Soul Food
Ihren heutigen Kultstatus verdanken Baby Back Ribs vor allem den Südstaaten der USA.
Im 18. und 19. Jahrhundert brachten verschiedene Einflüsse die BBQ-Tradition zusammen:

•    Europäische Siedler: Schweinezucht und Fleischverarbeitung
•    Afrikanische Kochtechniken: langsames Garen über Feuer
•    Karibische Einflüsse: Gewürze und Marinaden

Gerade in der afroamerikanischen Küche (Soul Food) wurden günstige Fleischstücke wie Ribs perfektioniert.

Das Prinzip: Low & Slow
Stundenlanges Garen bei niedriger Temperatur macht die Ribs butterzart.

Regionale Stilrichtungen
Mit der Zeit entwickelten sich echte „Rib-Kulturen“:

•    Memphis: trockene Gewürzmischung (Dry Rub), wenig Sauce
•    Kansas City: dicke, süss-rauchige BBQ-Sauce
•    Texas: Fokus auf Fleisch und Rauch, weniger süss
•    Carolina: oft Essig-basierte Saucen

Jede Region schwört, ihre Version sei die beste. 

Globalisierung & moderner Kult
Im 20. Jahrhundert wurden Baby Back Ribs weltweit populär:

•    BBQ-Restaurants machten sie zum Klassiker
•    Food-Festivals und Grillmeisterschaften pushten den Trend
•    Heute gibt es unzählige Varianten: von klassisch amerikanisch bis asiatisch glasiert

Gebratener Gemsrücken mit Frühlingsgemüse & Rotweinjus
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Gebratener Gemsrücken mit Frühlingsgemüse & Rotweinjus

Die Gemse ist ein wildlebendes Huftier, das vor allem in den Alpen und anderen europäischen Gebirgen vorkommt. Sie ist extrem trittsicher und bewegt sich mühelos in steilem, felsigem Gelände -quasi der Parkour-Profi der Berge.
Ein paar spannende Fakten:

•    Sie lebt meist in Höhen zwischen 800 und 3000 Metern
•    Im Sommer frisst sie Kräuter, Gräser und junge Triebe -das wirkt sich direkt auf den Geschmack des Fleisches aus
•    Im Winter stellt sie auf kargere Nahrung wie Rinde und Nadeln um
•    Gemsen sind sehr scheu und werden deshalb hauptsächlich durch Jagd gewonnen, nicht gezüchtet

 Genau diese natürliche Lebensweise macht ihr Fleisch so besonders: Es ist ein echtes Naturprodukt, kein „Massenfleisch“.

Kulinarik der Gemse - Gemsfleisch gehört zur Kategorie Wildfleisch und ist in der gehobenen Küche sehr geschätzt.

Geschmack & Eigenschaften
•    kräftig, aber fein im Aroma (weniger „streng“ als älteres Wild)
•    sehr mager und eiweissreich
•    leicht kräuterig-nussige Note durch die alpine Nahrung
•    bei jungen Tieren besonders zart

Klassische Zubereitungen - Gems wird traditionell eher rustikal, aber auch modern interpretiert:
•    Gemsrücken: kurz gebraten, innen rosa
•    Gamsragout: langsam geschmort, super aromatisch
•    Pfeffer (Wildpfeffer): kräftig gewürzt, mit Beizen und langer Garzeit
•    Geschnetzeltes: schnell gebraten, oft mit Rahm oder Pilzen

Typische Begleiter - Gems wird fast immer mit intensiven, erdigen Aromen kombiniert:
•    Rotweinjus oder Wildsauce
•    Wacholder, Rosmarin, Thymian
•    Preiselbeeren oder andere säuerliche Komponenten
•    Beilagen wie Spätzli, Kartoffeln, Sellerie oder Rotkohl
•    Bärlauch im Frühling -richtig stark, passt perfekt

 Getränkebegleitung - Zu Gems passen kräftige Weine:
•    Rotwein wie Pinot Noir, Syrah oder ein guter Schweizer Blauburgunder
•    Alternativ auch ein dunkles Bier für die rustikale Variante

Krokodil-Eyefilet mit Koriander-Orangen-Marinade,  Yams und Okra
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Krokodil-Eyefilet mit Koriander-Orangen-Marinade, Yams und Okra

Krokodilfleisch hat in Südafrika eine lange, eher leise kulinarische Geschichte, die eng mit Umwelt, Jagd und regionalen Traditionen verbunden ist. Schon lange bevor europäische Siedler ins Land kamen, nutzten indigene Gemeinschaften entlang von Flüssen und Feuchtgebieten Krokodile als gelegentliche Nahrungsquelle. Das Fleisch galt nicht als Alltagskost, sondern als seltene Beute, die vor allem bei besonderen Anlässen oder nach erfolgreichen Jagden verzehrt wurde. Dabei stand weniger der kulinarische Genuss im Vordergrund, sondern der Respekt vor dem Tier und die vollständige Nutzung seiner Ressourcen.

Mit der Kolonialzeit veränderte sich der Umgang mit Krokodilen deutlich. Europäische Einflüsse brachten neue Kochtechniken und Geschmacksprofile, gleichzeitig rückte das Krokodil zunehmend als Rohstofflieferant für Leder in den Fokus. Das Fleisch wurde in dieser Zeit eher zweitrangig behandelt, fand aber vereinzelt Eingang in die Küche von Jägern, Farmern und Abenteurern, die es als exotische Alternative zu Rind oder Wild zubereiteten. Beschreibungen aus dem 19. Jahrhundert erwähnen Krokodilfleisch als hell, fest und geschmacklich irgendwo zwischen Fisch und Geflügel.

Erst im späten 20. Jahrhundert begann eine neue Phase in der kulinarischen Geschichte des Krokodilfleischs in Südafrika. Durch strengere Naturschutzgesetze und die Etablierung von Krokodilfarmen wurde das Tier vom bedrohten Wildtier zum kontrolliert gezüchteten Nutztier. In diesem Kontext entdeckte auch die gehobene Gastronomie das Fleisch neu. Köche experimentierten mit Krokodilfilets, Currys oder gegrillten Steaks und präsentierten sie als nachhaltige, proteinreiche Delikatesse mit regionalem Bezug.

Heute steht Krokodilfleisch in Südafrika symbolisch für den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Es erinnert an vorkoloniale Jagdpraktiken, koloniale Essgewohnheiten und zugleich an eine zeitgenössische Küche, die bewusst mit lokalen, ungewöhnlichen Zutaten arbeitet. In Restaurants und auf Food Festivals wird es oft als kulinarische Erzählung serviert, als Stück Geschichte auf dem Teller, das von Landschaft, Wandel und kultureller Vielfalt erzählt.

 

Im Ofen gegrillter Schweine Hammer auf Kartoffel-Lauchstampf, karamellisierten Balsamico Zwiebeln, gedünstetem Peperoni Gemüse mit Frühlingszwiebeln, Oliven, sonnengetrockneten Tomaten, Kernen und Minze, dazu kräftige Demi-glace
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Im Ofen gegrillter Schweine Hammer auf Kartoffel-Lauchstampf, karamellisierten Balsamico Zwiebeln, gedünstetem Peperoni Gemüse mit Frühlingszwiebeln, Oliven, sonnengetrockneten Tomaten, Kernen und Minze, dazu kräftige Demi-glace

Die Schweinehaxe ist reich an Proteinen und enthält eine gewisse Menge an Fett, was ihr eine saftige und geschmackvolle Note verleiht. Es wird jedoch empfohlen, sie in Massen zu geniessen, da sie auch kalorienreich sein kann. Die Schweinehaxe hat sich über die Grenzen hinaus einen Namen gemacht und findet in vielen anderen Ländern Anklang.

In der Regel wird sie mit einer herzhaften Kruste und saftigem Fleisch geschätzt, und viele Köche experimentieren mit verschiedenen Marinaden und Beilagen, um das Gericht noch vielfältiger zu gestalten. Insgesamt ist die Schweinehaxe nicht nur ein gastronomisches Highlight, sondern auch ein Stück kulinarischer Tradition, das sich über Jahrhunderte hinweg entwickelt hat und weiterhin geschätzt wird.

Im Mittelalter wurden Saucen oft komplexer und beinhalteten verschiedene Zutaten wie Wein, Gewürze und Essig. Diese Saucen dienten nicht nur der Geschmacksverfeinerung, sondern auch der Konservierung von Lebensmitteln. In dieser Zeit entstanden auch die ersten Rezepte für Saucen, die in Kochbüchern niedergeschrieben wurden.

Im Laufe der Jahrhunderte, insbesondere während der Renaissance, erlebte die europäische Kochkunst eine Blütezeit. Dabei wurden neue Techniken und Zutaten eingeführt, die die Saucenvielfalt erweiterten. Die französische Küche, die besonders für ihre Saucen berühmt ist, entwickelte im 17. und 18. Jahrhundert eine Vielzahl von Bratensaucen, die als Grundlage für viele Gerichte dienten.

Eine der bekanntesten ist die „Demi-glace“, eine reichhaltige Sauce, die aus Rindsfond und einer reduzierten, braunen Sauce hergestellt wird.

Gegrilltes Denver Cut Steak aus der Gusseisenpfanne mit frischem Gemüse und sautierten Chorizo, Eierschwämmen und Zwiebeln
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Gegrilltes Denver Cut Steak aus der Gusseisenpfanne mit frischem Gemüse und sautierten Chorizo, Eierschwämmen und Zwiebeln

Das Denver Cut Steak ist ein echter Geheimtipp unter Steakliebhabern. Es stammt aus dem sogenannten „Chuck“-Bereich des Rindes, genauer gesagt aus dem Schulterblattmuskel. 

Trotz seiner Herkunft aus der Schulter ist das Denver Cut Steak zart und aromatisch – ein echter Genuss!

Was macht das Denver Cut Steak so besonders? Es hat eine feine Marmorierung, also kleine Fettäderchen, die beim Braten schmelzen und dem Fleisch seinen intensiven Geschmack verleihen. Die Textur ist zart, aber dennoch kräftig im Biss – perfekt für alle, die ein Steak mit Charakter suchen.

Gebratenes Iberico Abanico mit spanischer Eier-Tortilla und Tomaten-Petersiliensalsa
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Gebratenes Iberico Abanico mit spanischer Eier-Tortilla und Tomaten-Petersiliensalsa

Vom Bauernessen zur Delikatesse: Lange Zeit galt das Iberico-Schwein eher als ländliches Produkt. Erst im 20. Jahrhundert begann man, besondere Cuts und Qualitäten stärker zu vermarkten. Heute gelten Produkte wie Jamón Iberico de Bellota, Presa, Pluma, Secreto oder Abanico weltweit als hochwertige Spezialitäten.

Spannender Fakt: Die Kombination aus Rasse, Bewegung und Eichelfütterung sorgt dafür, dass das Fett des Iberico-Schweins einen ungewöhnlich hohen Anteil an Ölsäure hat - ähnlich wie bei Olivenöl. Deshalb schmilzt das Fett bereits bei relativ niedrigen Temperaturen und macht das Fleisch besonders zart.

Der Iberico Abanico ist ein besonderer Zuschnitt vom Iberico-Schwein aus Spanien. Der Name kommt vom spanischen Wort abanico, was Fächer bedeutet. Das Fleischstück ist flach, leicht fächerförmig und liegt zwischen Rücken und Rippen des Schweins.

Was macht Abanico so speziell?
Extrem aromatisch. Der Abanico ist stark mit feinem Fett durchzogen (Marmorierung). Dadurch bleibt das Fleisch beim Grillieren oder Braten sehr saftig und entwickelt einen intensiven, nussigen Geschmack.

Iberico-Qualität. Iberico-Schweine werden traditionell in Spanien gehalten und ernähren sich teilweise von Eicheln (Bellota). Das sorgt für das typische Aroma und die besondere Fettqualität.

Perfekt für den Grill. Der Abanico wird meistens kurz und heiss gegrillt wie ein Steak. Weil er relativ dünn ist, braucht er nur wenige Minuten pro Seite.

Burrito mit Zebrafilet , frischer Guacamole, knackigem Gemüse und würziger Tomatensalsa
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Burrito mit Zebrafilet , frischer Guacamole, knackigem Gemüse und würziger Tomatensalsa

Zebrafleisch hat seine Wurzeln tief in der Geschichte des südlichen und östlichen Afrikas. Lange bevor Viehzucht verbreitet war, spielte die Jagd auf Wildtiere eine zentrale Rolle in der Ernährung vieler indigener Gemeinschaften. Zebras waren dabei eine wichtige, wenn auch nicht alltägliche Fleischquelle. Sie wurden wegen ihres mageren, kräftigen Fleisches geschätzt und meist im Rahmen gemeinschaftlicher Jagden erlegt.

Mit der Kolonialzeit veränderte sich der Stellenwert des Zebrafleisches deutlich. Europäische Siedler brachten Rinder, Schafe und Ziegen mit, wodurch Wildfleisch zunehmend in den Hintergrund trat. Zudem wurde das Zebra immer stärker als Symbol der afrikanischen Wildnis wahrgenommen und weniger als Nutztier. 

Dennoch blieb Zebrafleisch in ländlichen Regionen Teil der lokalen Küche und wurde traditionell getrocknet oder über offenem Feuer gegart.

Im 20. Jahrhundert gewann Zebrafleisch vor allem aus gesundheitlicher und ökologischer Sicht neue Aufmerksamkeit. Aufgrund des geringen Fettgehalts und der natürlichen Haltung der Tiere gilt es als sehr mageres, proteinreiches Fleisch. In einigen afrikanischen Ländern wird es bis heute kontrolliert vermarktet, insbesondere dort, wo nachhaltige Wildbewirtschaftung betrieben wird.

Heute ist der Poulet Drum Stick ein globales Allround-Stück. Ob gegrillt, gebacken, frittiert oder geschmort, er verbindet kulinarische Tradition mit moderner Küche. Seine Geschichte zeigt, wie ein einfaches Teilstück durch kulturelle Vielfalt und praktische Eigenschaften zu einem zeitlosen Klassiker wurde.

Das Tomahawksteak -  Kettyle Irish Food - Der Dry Aged Pionier
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Das Tomahawksteak - Kettyle Irish Food - Der Dry Aged Pionier

Ein Tomahawk-Steak ist nicht nur ein Genuss, sondern auch ein beeindruckendes Stück Fleisch, das richtig zubereitet werden sollte, um seinen vollsten Geschmack zur Geltung zu bringen. Hier ist ein Rezept, um ein Tomahawk-Steak perfekt zu braten:

 

Zutaten für 2-3 Personen

1 Tomahawk-Steak (ca. 1-1,3kg)

Grobes Salz (z. B. Meersalz oder Fleur de Sel)

Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

2-3 EL Olivenöl oder Butterschmalz

 

Zubereitung:

 

Vorbereitung: Nimm das Tomahawk-Steak etwa 1-2 Stunden vor dem Braten aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur erreicht. Dies hilft, eine gleichmässige Garung zu erzielen.

Würzen: Reibe das Steak mit grobem Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer ein. Das Würzen sollte mindestens 30 Minuten vor dem Braten erfolgen, damit das Steak die Aromen aufnehmen kann.

Braten: Erhitze eine grosse Pfanne bei hoher Hitze und füge das Olivenöl oder Butterschmalz hinzu.

Sobald das Öl heiss ist, lege das Steak in die Pfanne. Brate es 4-5 Minuten lang auf jeder Seite an, bis sich eine schöne Kruste bildet. Alternativ kannst du das Steak auch auf einem Grill bei direkter Hitze anbraten.

Indirekte Hitze: Nach dem Anbraten das Steak auf eine indirekte Hitzezone des Grills oder in den vorgeheizten Ofen (ca. 120-150 °C) legen, um die gewünschte Garstufe zu erreichen. Verwende ein Fleischthermometer, um die Kerntemperatur zu überprüfen:

 

Rare: 50-52 °C

Medium-Rare: 54-57 °C

Medium: 60-63 °C

Medium-Well: 65-68 °C

Well Done: Über 70 °C

 

Ruhen lassen: Nimm das Steak vom Grill oder aus der Pfanne und lass es auf einem Schneidebrett für etwa 10-15 Minuten ruhen. Dies ermöglicht es, dass die Säfte sich im Fleisch verteilen.

Servieren: Schneide das Steak quer zur Faser in Scheiben und serviere es mit deinen Lieblingsbeilagen.

Tipps: Verwende ein Fleischthermometer, um die perfekte Garstufe zu erreichen.

Knusprige Porchetta mit Tomatenrisotto, Portulak, Zwiebel-Zuchettigemüse und Rotweinreduktion
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Knusprige Porchetta mit Tomatenrisotto, Portulak, Zwiebel-Zuchettigemüse und Rotweinreduktion

Porchetta ist eines der traditionsreichsten Schweinegerichte Italiens und viel mehr als nur ein Braten, sie ist Volksfest, Strassenessen und Handwerkskunst zugleich.

Ursprung in Mittelitalien: Die Wurzeln liegen in Mittelitalien, besonders in der Region Latium rund um Ariccia. Dort gilt Porchetta als kulinarisches Symbol, und die Stadt ist bis heute berühmt für ihre Version, die Porchetta di Ariccia. Historiker vermuten, dass schon in der Antike Schweine am Spiess mit Kräutern gefüllt wurden, möglicherweise bereits zur Zeit des Römisches Reich.

Schweinefleisch war im ländlichen Italien ein zentrales Nahrungsmittel, und ein ganzes Tier zu verarbeiten war ein Zeichen von Wohlstand und Gemeinschaft.

Das Prinzip: Ganzes Tier, viel Geduld: Traditionell wird ein ganzes, entbeintes Schwein verwendet. Es wird innen kräftig gewürzt, meist mit:
Fenchel, Rosmarin, Knoblauch, Pfeffer und Salz

Dann wird es eng gerollt, verschnürt und langsam über Holzfeuer gebraten. Aussen entsteht eine extrem knusprige Schwarte, innen bleibt das Fleisch saftig und aromatisch. Genau dieser Kontrast ist das Herz der Porchetta.

 

Festessen und Strassenküche zugleich.

Porchetta war ursprünglich ein Festtagsgericht bei:
•    Dorffesten
•    Hochzeiten
•    religiösen Feiern
•    Jahrmärkten

 

Mit der Zeit wurde sie zum legendären Strassenessen. In ganz Italien sieht man auf Märkten Verkaufsstände mit riesigen Porchetta-Rollen. Sie wird dick aufgeschnitten und oft einfach in Brot serviert, ohne viel Schnickschnack. Das Fleisch selbst ist der Star.


Die Zubereitung ist traditionell Handwerk und wird oft von spezialisierten Porchettari über Generationen weitergegeben. Jede Familie, jede Region hat ihre eigene Gewürzmischung, das genaue Rezept ist oft ein Geheimnis.

Warum Porchetta so besonders ist: Porchetta steht für:
•    Nose-to-tail-Küche
•    Respekt vor dem Tier
•    gemeinsames Essen
•    Geduld statt Eile
•    rustikale Perfektion

Kurz gebratene Iberico Kopfbäggli auf blanchiertem Lauch und sautiertem grünen Spargel mit Blaubeeren und Datteln, begleitet von einer Blaubeeren Jus
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Kurz gebratene Iberico Kopfbäggli auf blanchiertem Lauch und sautiertem grünen Spargel mit Blaubeeren und Datteln, begleitet von einer Blaubeeren Jus

Das iberische Schwein und seine Kopfbäggli sind tief in der kulinarischen Tradition der Iberischen Halbinsel verankert. 

Gastronomie: Die Kopfbäggli des iberischen Schweins werden in der iberischen Küche oft verwendet, sowohl in traditionellen Gerichten als auch als Delikatesse. Die spezielle Marmorierung des Fleisches macht es sehr geschmackvoll und zart, was die Verwendung in verschiedenen Zubereitungen fördert.

Das iberische Schwein stammt vermutlich von wilden Schweinen ab, die in den Wäldern der Iberischen Halbinsel lebten. Diese Rasse hat sich über Jahrhunderte entwickelt und ist gut an die örtlichen Bedingungen angepasst.

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