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Iberischer Lardo auf geröstetem Bauernbrot mit Honig, Rosmarin und gebratenen Tomaten
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Iberischer Lardo auf geröstetem Bauernbrot mit Honig, Rosmarin und gebratenen Tomaten

Nice to know: Lardo hat seinen Ursprung in der traditionellen europäischen Schweinehaltung, wo die vollständige Verwertung des Tieres über Jahrhunderte hinweg eine wichtige Rolle spielte. Während die bekannteste Variante aus Italien stammt, besitzt auch Spanien eine lange Tradition in der Herstellung hochwertiger Speckspezialitäten.

Insbesondere in den Regionen Extremadura, Andalusien und Kastilien werden seit Generationen Schweine gezüchtet, die für ihre hervorragende Fettqualität bekannt sind. 

Vor allem die berühmten Iberico-Schweine liefern ein besonders aromatisches und fein marmoriertes Fett. Bereits im Mittelalter wurde Speck durch Salzen und Reifen haltbar gemacht und diente Bauern, Hirten und Reisenden als wertvolle Energiequelle.

Für die Herstellung von Lardo werden ausgewählte Rückenspeckstücke sorgfältig mit Meersalz eingerieben und je nach Rezeptur mit Knoblauch, Pfeffer, Rosmarin oder weiteren mediterranen Kräutern verfeinert. Anschliessend reift der Speck über mehrere Wochen oder Monate unter kontrollierten Bedingungen. Während dieser Zeit entwickelt er seine charakteristische zarte Konsistenz und sein mild-würziges Aroma.

Heute gilt spanischer Lardo als Delikatesse für Feinschmecker. Durch die hervorragende Qualität des Schweinefetts und die traditionelle Reifung entsteht eine Spezialität mit aussergewöhnlicher Cremigkeit und feinem Geschmack. Dünn aufgeschnitten wird Lardo gerne auf frischem Brot, zu gegrilltem Fleisch oder als raffinierte Zutat in der modernen Küche serviert.

Gebratener Hirsch-Huftdeckel (Picanha) mit Butter, Zitrone und Thymian, weisser Spargel und grün-weisser Spargelsalat an Petersilien-Spinat-Vinaigrette
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Gebratener Hirsch-Huftdeckel (Picanha) mit Butter, Zitrone und Thymian, weisser Spargel und grün-weisser Spargelsalat an Petersilien-Spinat-Vinaigrette

Der Hirsch hat in der europäischen Kulinarik eine lange Tradition und gilt seit Jahrhunderten als besonders edles Wild. Bereits im Mittelalter war Hirschfleisch vor allem an Fürstenhöfen und bei Festmahlen sehr geschätzt, da die Jagd oft dem Adel vorbehalten war. Heute gehört Hirsch zu den beliebtesten Wildarten und wird besonders in der Herbst- und Wintersaison geschätzt.

Kulinarisch zeichnet sich Hirschfleisch durch seinen feinen, aromatischen Wildgeschmack aus. Im Vergleich zu anderen Wildarten wie Reh oder Gams ist der Geschmack meist etwas milder und ausgewogener. Das Fleisch ist sehr mager, eiweissreich und enthält wenig intramuskuläres Fett, weshalb eine schonende Zubereitung besonders wichtig ist.

Beliebte Stücke sind:
Hirschrücken → besonders zart, ideal zum Kurzbraten
Hirschentrecôte oder Huftdeckel (Picanha) → aromatisch und saftig
Hirschhuft → feinfasrig und vielseitig
Hirschragout oder Schulter → perfekt zum Schmoren

Typische Begleiter in der Wildküche sind Preiselbeeren, Rotwein, Pilze, Marroni, Rosenkohl oder saisonale Beilagen wie Spargel. Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Wacholder und Pfefferminze harmonieren ebenfalls hervorragend mit Hirsch.

Spannend ist zudem: Die Ernährung des Hirsches beeinflusst den Geschmack direkt. Da Hirsche in freier Natur Kräuter, Gräser, junge Triebe, Knospen und Waldfrüchte fressen, entwickelt das Fleisch oft feine, natürliche Kräuter- und Waldnoten, die man bei Zuchtfleisch kaum findet.

Gebratenes Lammgeschnetzeltes mit Himbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren, Frühlingszwiebeln, Körnermix, Peperoni, Croutons, würzigem Fetakäse und knackigem Salat an würziger Pfefferminz-Vinaigrette
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Gebratenes Lammgeschnetzeltes mit Himbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren, Frühlingszwiebeln, Körnermix, Peperoni, Croutons, würzigem Fetakäse und knackigem Salat an würziger Pfefferminz-Vinaigrette

Die Kombination von zartem Lammfleisch, frischem Salat und aromatischen Beeren sorgt für ein besonders ausgewogenes Geschmackserlebnis. Während das Lamm mit seinem kräftigen Aroma überzeugt, bringen Himbeeren, Johannisbeeren und Blaubeeren eine fruchtige Frische und eine angenehme natürliche Süsse auf den Teller.

Früchte im Salat haben eine lange Tradition und werden besonders in der mediterranen Küche geschätzt. Die feine Säure der Beeren harmoniert hervorragend mit würzigem Fetakäse und der erfrischenden Pfefferminze. Dadurch entsteht ein spannender Kontrast zwischen süss, herzhaft und leicht säuerlich.

Neben dem geschmacklichen Zusammenspiel liefern die Beeren wertvolle Vitamine und natürliche Antioxidantien. Zusammen mit knackigem Salat, Kernen und hochwertigem Lammfleisch entsteht eine leichte, ausgewogene Mahlzeit, die sowohl an warmen Sommertagen als auch als raffinierte Vorspeise oder Hauptgericht begeistert.

Gegrilltes Outside Skirt Steak mit Avocado-Feta-Dip und gegrilltem Lattichsalat
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Gegrilltes Outside Skirt Steak mit Avocado-Feta-Dip und gegrilltem Lattichsalat

Herkunft: Das Beef Outside Skirt gehört zu den aromatischsten und traditionsreichsten Zuschnitten des Rinds. Es stammt aus dem äusseren Bereich des Zwerchfells und liegt im Bauch- beziehungsweise Flankenbereich des Tieres. Durch die permanente Bewegung dieses Muskels entwickelt das Fleisch eine ausgeprägte Faserstruktur und einen besonders intensiven, kräftigen Rindfleischgeschmack.


Früher: Das unterschätzte Metzgerstück: In der klassischen europäischen Fleischzerlegung spielte das Outside Skirt lange eine eher untergeordnete Rolle. Häufig wurde es zu Hackfleisch verarbeitet oder für Schmorgerichte verwendet. Gleichzeitig wussten Metzger und Fleischkenner schon früh um seinen aussergewöhnlichen Geschmack. Deshalb galt es oft als echtes Metzgerstück und blieb nicht selten in den eigenen Reihen.

Der internationale Durchbruch: Seine grosse Bekanntheit erlangte das Outside Skirt vor allem durch die amerikanische BBQ-Kultur sowie die texanisch-mexikanische Küche. Besonders bei Gerichten wie Fajitas wurde dieser Cut berühmt. Dort wird das Fleisch traditionell mariniert, scharf grilliert und anschliessend in feine Streifen geschnitten.

Durch diese Zubereitungsart wurde deutlich, dass auch stärker beanspruchte Muskelstücke aussergewöhnlich zart und saftig sein können, wenn sie richtig zubereitet werden.

Heute: Ein echter Hidden Champion: Mit dem Boom der BBQ-, Grill- und Steakkultur erlebte das Outside Skirt weltweit eine regelrechte Renaissance. Heute gilt es unter Fleischliebhabern als echter Geheimtipp:

• kräftiger und intensiver Geschmack
• markante Faserstruktur
• hervorragend für Marinaden geeignet
• perfekt zum Kurzbraten und Grillieren
• ideal für Fajitas, Steak-Sandwiches oder Wokgerichte

Kerntemperaturen & Tipp vom Fleischsommelier: Outside Skirt sollte immer kurz und sehr heiss grilliert oder angebraten werden:

• Rare: 48–50 °C
• Medium Rare (empfohlen): 52–54 °C
• Medium: 55–57 °C
• Well Done: ab 60 °C (nicht empfohlen)

Schweizer Black Angus Rindburger mit gebratenem Apfel, Sauerkraut, Spinat, Fetakäse & pikante 4 HOT MEAT Sauce
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Schweizer Black Angus Rindburger mit gebratenem Apfel, Sauerkraut, Spinat, Fetakäse & pikante 4 HOT MEAT Sauce

Nice to know: Der Burger, wie wir ihn heute kennen, hat eine spannende Geschichte. Seine Wurzeln reichen bis in die deutsche Stadt Hamburg zurück. Im 19. Jahrhundert brachten deutsche Auswanderer das sogenannte Hamburg Steak nach Amerika. Dabei handelte es sich um gewürztes, gehacktes Rindfleisch, das oft als flache Fleischscheibe serviert wurde.

In den USA entwickelte sich daraus Schritt für Schritt der heutige Hamburger. Um das Essen praktischer und schneller konsumieren zu können, wurde das Fleisch später zwischen zwei Brotstücke gelegt, ideal für Arbeiter, Reisende und den schnell wachsenden Street-Food-Bereich. Besonders Anfang des 20. Jahrhunderts gewann der Burger immer mehr an Beliebtheit und wurde zu einem festen Bestandteil der amerikanischen Esskultur.

Heute ist der Burger längst mehr als nur Fast Food. Vom klassischen Beef Burger über Black Angus Varianten bis hin zu kreativen Gourmet-Burgern mit besonderen Zutaten wie gebratenen Äpfeln, regionalem Käse oder speziellen Saucen hat sich der Burger weltweit zu einem echten Genussprodukt entwickelt.

Gebratenes Schweizer Inside Skirt Steak mit asiatischer Würze, Nudeln und Natron als Zartmacher
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Inside Skirt vom Rind (Kronfleisch): Herkunft, Geschichte und perfekte Zubereitung

Das Inside Skirt, im deutschsprachigen Raum oft als Kronfleisch vom Rind bezeichnet, gehört zu den aromatischsten und zugleich unterschätzten Zuschnitten der Rindfleischküche. Lange Zeit war dieses Stück vor allem Kennern, Metzgern und Liebhabern der traditionellen Küche bekannt. In den letzten Jahren erlebt das Kronfleisch jedoch eine Renaissance und wird zunehmend in der modernen Grill- und Steak-Kultur geschätzt.

Sein intensiver Geschmack, die lockere Struktur und die vielseitigen Zubereitungsmöglichkeiten machen das Inside Skirt zu einem echten Geheimtipp für Fleischliebhaber. Gleichzeitig blickt dieser Cut auf eine spannende geschichtliche Entwicklung zurück, die von der bäuerlichen Schlachttradition über die Pariser Bistroküche bis hin zur internationalen BBQ-Szene reicht.

Gebratenes Schweizer Inside Skirt Steak mit asiatischer Würze, Nudeln und Natron als Zartmacher
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Gebratenes Schweizer Inside Skirt Steak mit asiatischer Würze, Nudeln und Natron als Zartmacher

Nice to know:  Das Beef Inside Skirt, auch als Innenzwerchfell bekannt, gehört zu den ältesten und traditionellsten Cuts überhaupt. Es stammt aus dem Zwerchfellbereich des Rinds und wurde früher oft als sogenanntes "Metzgerstück" gehandelt. Der Grund: Viele Metzger behielten besonders aromatische Stücke lieber für sich selbst, statt sie zu verkaufen.

Lange Zeit galt das Inside Skirt als eher unbekannter Zuschnitt und wurde häufig für Hackfleisch oder Schmorgerichte verwendet. Besonders in den USA sowie in der mexikanischen Küche erkannte man jedoch früh das grosse Potenzial dieses Cuts. Dort wurde es vor allem für Fajitas berühmt, da das Fleisch trotz seiner groben Struktur extrem intensiv nach Rind schmeckt.

Mit dem Aufkommen der BBQ- und Grillkultur gewann das Inside Skirt weltweit immer mehr an Bedeutung. Heute zählt es bei Fleischliebhabern zu den sogenannten Hidden Champions: weniger bekannt als Ribeye oder Entrecôte, aber geschätzt für seinen kräftigen Geschmack, die lockere Faserstruktur und sein intensives Fleischaroma.
Der wichtigste Tipp: Kurz und heiss grillieren und danach immer quer zur Faser aufschneiden, so bleibt das Inside Skirt besonders zart und saftig.

Schweine Baby Back Ribs (Spareribs) mit Bärlauch BBQ Sauce
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Schweine Baby Back Ribs (Spareribs) mit Bärlauch BBQ Sauce

Baby Back Ribs stammen vom oberen Teil des Schweinerückens, nahe beim Kotelett. Früher galten sie eher als Nebenprodukt der Fleischzerlegung - das edle Fleisch war das Kotelett, die Rippen waren „das, was übrigbleibt“.

In vielen Kulturen wurden solche Stücke aber nie verschwendet. Stattdessen hat man sie:
•    langsam gegart, um sie zart zu machen
•    stark gewürzt, um Geschmack herauszuholen
•    oft über Feuer oder in einfachen Öfen zubereitet

Genau hier beginnt die eigentliche BBQ-Kultur.

Aufstieg in den USA: BBQ-Kultur & Soul Food
Ihren heutigen Kultstatus verdanken Baby Back Ribs vor allem den Südstaaten der USA.
Im 18. und 19. Jahrhundert brachten verschiedene Einflüsse die BBQ-Tradition zusammen:

•    Europäische Siedler: Schweinezucht und Fleischverarbeitung
•    Afrikanische Kochtechniken: langsames Garen über Feuer
•    Karibische Einflüsse: Gewürze und Marinaden

Gerade in der afroamerikanischen Küche (Soul Food) wurden günstige Fleischstücke wie Ribs perfektioniert.

Das Prinzip: Low & Slow
Stundenlanges Garen bei niedriger Temperatur macht die Ribs butterzart.

Regionale Stilrichtungen
Mit der Zeit entwickelten sich echte „Rib-Kulturen“:

•    Memphis: trockene Gewürzmischung (Dry Rub), wenig Sauce
•    Kansas City: dicke, süss-rauchige BBQ-Sauce
•    Texas: Fokus auf Fleisch und Rauch, weniger süss
•    Carolina: oft Essig-basierte Saucen

Jede Region schwört, ihre Version sei die beste. 

Globalisierung & moderner Kult
Im 20. Jahrhundert wurden Baby Back Ribs weltweit populär:

•    BBQ-Restaurants machten sie zum Klassiker
•    Food-Festivals und Grillmeisterschaften pushten den Trend
•    Heute gibt es unzählige Varianten: von klassisch amerikanisch bis asiatisch glasiert

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