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Gebratener Gemsrücken mit Frühlingsgemüse & Rotweinjus
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Gebratener Gemsrücken mit Frühlingsgemüse & Rotweinjus

Die Gemse ist ein wildlebendes Huftier, das vor allem in den Alpen und anderen europäischen Gebirgen vorkommt. Sie ist extrem trittsicher und bewegt sich mühelos in steilem, felsigem Gelände -quasi der Parkour-Profi der Berge.
Ein paar spannende Fakten:

•    Sie lebt meist in Höhen zwischen 800 und 3000 Metern
•    Im Sommer frisst sie Kräuter, Gräser und junge Triebe -das wirkt sich direkt auf den Geschmack des Fleisches aus
•    Im Winter stellt sie auf kargere Nahrung wie Rinde und Nadeln um
•    Gemsen sind sehr scheu und werden deshalb hauptsächlich durch Jagd gewonnen, nicht gezüchtet

 Genau diese natürliche Lebensweise macht ihr Fleisch so besonders: Es ist ein echtes Naturprodukt, kein „Massenfleisch“.

Kulinarik der Gemse - Gemsfleisch gehört zur Kategorie Wildfleisch und ist in der gehobenen Küche sehr geschätzt.

Geschmack & Eigenschaften
•    kräftig, aber fein im Aroma (weniger „streng“ als älteres Wild)
•    sehr mager und eiweissreich
•    leicht kräuterig-nussige Note durch die alpine Nahrung
•    bei jungen Tieren besonders zart

Klassische Zubereitungen - Gems wird traditionell eher rustikal, aber auch modern interpretiert:
•    Gemsrücken: kurz gebraten, innen rosa
•    Gamsragout: langsam geschmort, super aromatisch
•    Pfeffer (Wildpfeffer): kräftig gewürzt, mit Beizen und langer Garzeit
•    Geschnetzeltes: schnell gebraten, oft mit Rahm oder Pilzen

Typische Begleiter - Gems wird fast immer mit intensiven, erdigen Aromen kombiniert:
•    Rotweinjus oder Wildsauce
•    Wacholder, Rosmarin, Thymian
•    Preiselbeeren oder andere säuerliche Komponenten
•    Beilagen wie Spätzli, Kartoffeln, Sellerie oder Rotkohl
•    Bärlauch im Frühling -richtig stark, passt perfekt

 Getränkebegleitung - Zu Gems passen kräftige Weine:
•    Rotwein wie Pinot Noir, Syrah oder ein guter Schweizer Blauburgunder
•    Alternativ auch ein dunkles Bier für die rustikale Variante

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