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Gebratenes Rind Flat Iron Steak mit glasierten Randen und Sellerie und dazu Rotweinreduktion
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Gebratenes Rind Flat Iron Steak mit glasierten Randen und Sellerie und dazu Rotweinreduktion

Das Flat Iron Steak hat eine interessante Geschichte, die eng mit der Entwicklung der Rindfleischzerlegung und der Fleischindustrie verbunden ist. Das Flat Iron Steak stammt aus dem Schulterbereich des Rinds, genauer gesagt aus dem sogenannten „Top Blade“ oder „Schaufelstück“.

Früher galt dieser Teil des Rindes als weniger wertvoll, da er viele Sehnen und Bindegewebe enthielt, die das Fleisch zäh machten. In den frühen 2000er-Jahren entdeckten Fleischwissenschaftler und Metzger jedoch, dass sich durch eine spezielle Zerlegung und das Entfernen der harten Sehne ein besonders zartes und schmackhaftes Steak aus dem Schulterbereich gewinnen lässt.

Dieses neue Steak wurde „Flat Iron Steak“ genannt, weil es eine flache, dreieckige Form hat, die an ein Bügeleisen (englisch „flat iron“) erinnert. Die Entdeckung des Flat Iron Steaks war ein Durchbruch, weil es eine preisgünstige Alternative zu teureren Steaks wie Ribeye oder Filet darstellt, dabei aber sehr zart und geschmackvoll ist. Seitdem hat das Flat Iron Steak vor allem in den USA und zunehmend auch in Europa an Beliebtheit gewonnen und ist heute in vielen Restaurants und Fleischtheken zu finden. Zusammengefasst ist das Flat Iron Steak ein Beispiel dafür, wie durch Innovation in der Fleischzerlegung neue, hochwertige Fleischstücke erschlossen werden können, die zuvor wenig Beachtung fanden.

Arrosierte Wildtaubenbrust auf gebratenen Zucchetti-Rondell, knusprigen und geriebenen Kartoffeln gehobeltem schwarzem Sommertrüffel und frischer Wildjus
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Arrosierte Wildtaubenbrust auf gebratenen Zucchetti-Rondell, knusprigen und geriebenen Kartoffeln gehobeltem schwarzem Sommertrüffel und frischer Wildjus

Wildtaube – ein faszinierendes Kapitel aus Geschichte und Kulinarik

Die Wildtaube, auch bekannt als Ringeltaube, hat eine lange Tradition in der europäischen Kultur und Küche. 

Schon in der Antike wurde sie geschätzt: Römer und Griechen hielten die Taube nicht nur als Symbol für Frieden und Liebe, sondern auch als delikate Speise. Im Mittelalter war die Wildtaube ein begehrtes Wildgericht, das in den Herrenhäusern und Klöstern serviert wurde.

Kulinarisch besticht die Wildtaube durch ihr zartes, dunkles Fleisch mit einem feinen, leicht nussigen Aroma. Sie gilt als besonders edle Wildart, die in der modernen Küche vor allem in der Herbst- und Winterzeit geschätzt wird. 

Traditionell wird die Wildtaube oft geschmort oder gebraten, häufig begleitet von kräftigen Saucen aus Rotwein oder Wildfond sowie saisonalem Gemüse und Pilzen.
Die Zubereitung erfordert etwas Erfahrung, da das Fleisch schnell trocken werden kann. Doch wer die Kunst beherrscht, wird mit einem intensiven Geschmackserlebnis belohnt, das die Verbindung von Natur und kulinarischer Tradition eindrucksvoll zeigt.

Gegrillte Rehkotelettes auf Kartoffelrösti und Grillgemüse mit Holunder-Rotweinreduktion und karamellisierten Feigen
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Gegrillte Rehkotelettes auf Kartoffelrösti und Grillgemüse mit Holunder-Rotweinreduktion und karamellisierten Feigen

Das Reh (Capreolus capreolus) ist ein kleines bis mittelgrosses Wildtier aus der Familie der Hirsche. Es lebt vor allem in Europa und Teilen Asiens. Rehe sind bekannt für ihre schlanke Gestalt, das rötlich-braune Fell im Sommer und das graubraune Winterfell. Männliche Rehe tragen kurze, verzweigte Geweihe, die sie jährlich abwerfen und neu bilden. Sie sind Pflanzenfresser und ernähren sich von Gräsern, Kräutern, Blättern und Knospen. Rehe sind dämmerungsaktiv und bevorzugen Wälder, Feldränder und lichte Landschaften als Lebensraum. Diese Koteletts stammen vom Reh und sind zarte, magere Fleischstücke aus dem Rücken des Tieres. Sie gelten als besonders schmackhaft und werden oft in der feinen Küche zubereitet.

Klassiker - Irisches Rinds-Entrecôte rosa gebraten mit Pommes Allumette
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Klassiker - Irisches Rinds-Entrecôte rosa gebraten mit Pommes Allumette

Das Entrecôte ist ein klassisches französisches Steakgericht, das aus dem Zwischenrippenstück des Rindes geschnitten wird. Es ist besonders zart und geschmacksintensiv. Die Beilage „Pommes Allumette“ sind dünn geschnittene, knusprige Pommes Frites, die ebenfalls aus der französischen Küche stammen. Irisches Rindfleisch ist weltweit bekannt für seine Qualität, da die Tiere meist auf saftigen Weiden mit natürlichem Futter aufwachsen, was dem Fleisch einen besonders feinen Geschmack und eine zarte Textur verleiht. Die Kombination aus irischem Rindfleisch und französischer Kochkunst ergibt ein elegantes und köstliches Gericht.
Grilliertes Bio Lachsfilet mit Haut, gedünsteter Zuckerhut und Kurkumareis
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Grilliertes Bio Lachsfilet mit Haut, gedünsteter Zuckerhut und Kurkumareis

Lachs ist ein fettreicher Speisefisch, der vor allem für seinen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Proteinen und Vitaminen geschätzt wird. Er lebt sowohl im Süss- als auch im Salzwasser und ist in verschiedenen Arten weltweit verbreitet. Lachs gilt als gesund und vielseitig in der Küche einsetzbar – ob roh, gebraten, gegrillt oder geräuchert. Nachhaltige Zucht und Fischerei sind wichtig, um die Bestände zu schützen und die Qualität zu gewährleisten.

Gebratene Rebhuhnbrust-Saltimbocca mit sautierten Blumenkohlrosen, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und neuen Kartoffeln, serviert mit kräftigem, getrüffeltem Wildfond
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Gebratene Rebhuhnbrust-Saltimbocca mit sautierten Blumenkohlrosen, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und neuen Kartoffeln, serviert mit kräftigem, getrüffeltem Wildfond

Das Rebhuhn – ein faszinierendes Stück Kulturgeschichte und ein kulinarisches Highlight

Das Rebhuhn (Perdix perdix) ist seit Jahrhunderten ein Symbol für ländliche Idylle und traditionelle Jagd in Europa. Ursprünglich in weiten Teilen Europas heimisch, wurde es besonders im 19. und frühen 20. Jahrhundert häufig in der Jagd geschätzt. Sein charakteristisches Federkleid mit feinen Mustern macht es unverwechselbar und steht sinnbildlich für die Verbindung zwischen Natur und Mensch.

Kulinarisch gilt das Rebhuhn als Delikatesse. Sein zartes, aromatisches Fleisch ist besonders fein und eignet sich hervorragend für klassische Wildgerichte. Traditionell wird es oft mit saisonalen Beilagen wie Rotkohl, Maronen oder Pilzen serviert. Die Zubereitung erfordert Fingerspitzengefühl, da das Fleisch sehr mager und zart ist – eine schonende Garweise, etwa im Ofen oder in feiner Sauce, bringt den vollen Geschmack am besten zur Geltung.

Frittierte Kutteln mit frischer Aioli
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Frittierte Kutteln mit frischer Aioli

In der Geschichte waren Kutteln lange Zeit eine wichtige Nahrungsquelle für ärmere Bevölkerungsschichten, da sie oft günstiger und zugänglicher waren als Fleischstücke. 

Mit zunehmendem Wohlstand und der Veränderung der Ernährungsgewohnheiten wurden Kutteln allerdings weniger populär und sind heutzutage eher ein Nischenprodukt, das Liebhabern der traditionellen Küche vorbehalten bleibt.

In einigen Kulturen und Regionen haben Kutteln auch eine besondere symbolische Bedeutung, sei es in Festmahlen oder in der Tradition, Lebensmittel möglichst vollständig zu verwerten. Dies spiegelt sich in der Philosophie wider, dass man keine Lebensmittel verschwenden sollte.

Perfekt gegarte Costine – zart und saftig vom Knochen fallend
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Perfekt gegarte Costine – zart und saftig vom Knochen fallend

Die Geschichte der Costine ist eng mit der Entwicklung der Grillkultur verbunden, vor allem in den USA, wo das Barbecue eine lange Tradition hat. Ursprünglich wurden Rippchen oft als günstiges Fleischstück angesehen, das von den weniger wohlhabenden Teilen der Bevölkerung geschätzt wurde. Mit der Zeit entdeckten Köche und Grillmeister das volle Potenzial der Costine – durch langsames Garen bei niedriger Temperatur werden sie butterzart und entwickeln ein unverwechselbares Aroma.

In Europa sind Schweine Costine ebenfalls sehr beliebt, besonders in der italienischen und deutschen Küche, wo sie oft mariniert oder mit würzigen Saucen verfeinert werden. Ob im Ofen geschmort, auf dem Grill gegrillt oder als Teil eines deftigen Eintopfs – Costine sind vielseitig und ein echter Genuss.

Knusprig gegrillte Rinds-Asados mit meat4you Gewürz, marinierten Steinpilzen auf gebratenem Kartoffel-Zwiebel-Pilzbeet
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Knusprig gegrillte Rinds-Asados mit meat4you Gewürz, marinierten Steinpilzen auf gebratenem Kartoffel-Zwiebel-Pilzbeet

Rinds-Asado ist weit mehr als nur ein Gericht – es ist ein kulturelles Erlebnis mit tiefen historischen Wurzeln, besonders in Südamerika. Ursprünglich stammt das Asado aus den Gaucho-Traditionen Argentiniens und Uruguays. Die Gauchos, die legendären Viehhirten der Pampas, entwickelten das Asado als praktische und zugleich gesellige Art, Rindfleisch über offenem Feuer zuzubereiten.

Im 18. und 19. Jahrhundert war das Asado ein zentraler Bestandteil des Lebens der Gauchos, die oft tagelang auf den Weiden unterwegs waren. Sie nutzten einfache Methoden, um das Fleisch langsam über Holzfeuer zu garen, was dem Rindfleisch seinen charakteristischen rauchigen Geschmack verleiht. Dieses langsame Garen machte das Fleisch besonders zart und aromatisch – eine Tradition, die bis heute gepflegt wird. 

Mit der Zeit wurde das Asado zu einem Symbol der argentinischen und uruguayischen Identität und ist heute ein fest verankerter Bestandteil von Familienfeiern und gesellschaftlichen Zusammenkünften. Es steht für Gemeinschaft, Gastfreundschaft und die Freude am Teilen von gutem Essen.

Das Rinds-Asado verbindet somit Geschichte, Kultur und Kulinarik auf einzigartige Weise – ein echtes Stück südamerikanische Lebensart auf dem Teller. 

Der Asado-Cut ist die Querrippe, Beef Ribs oder auf Spannrippe genannt und wird aus der Rinderbrust mit Knochen geschnitten, quer zum Knochen.

Passend dazu eine frische Chimichurri-Sauce

Gegrilltes US Rinds Wagyu Ribeye auf Rahmsellerie mit schwarzen Trüffelscheiben und sautiertem Radicchio
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Gegrilltes US Rinds Wagyu Ribeye auf Rahmsellerie mit schwarzen Trüffelscheiben und sautiertem Radicchio

Wagyu-Fleisch ist weltweit bekannt für seine aussergewöhnliche Qualität und seinen exquisiten Geschmack. Hier einige interessante Fakten und Informationen über Wagyu, die das Besondere dieses Fleisches verdeutlichen:

Herkunft: Wagyu stammt ursprünglich aus Japan. Der Begriff "Wagyu" bedeutet „japanisches Rind“ (wa = japanisch, gyu = Rind).

Züchtung: Die Zucht von Wagyu geht auf alte japanische Rinderrassen zurück, die erstmals im 2. Jahrhundert nach Christus dokumentiert wurden. Diese Rinder wurden ursprünglich als Arbeitstiere eingesetzt und standen unter besonderen Bedingungen der Zucht und Pflege.

Rasse:

Hauptlinien: Die bekanntesten Wagyu-Rassen sind die Japanese Black, Japanese Brown, Japanese Shorthorn und Japanese Polled. Die Japanese Black-Rasse ist am weitesten verbreitet. 

Marmorierung:

Fettverteilung: Wagyu ist berühmt für seine hohe Fettmarmorierung, das bedeutet, dass sich intramuskuläres Fett gleichmässig im Fleisch verteilt. Diese Marmorierung sorgt für eine zarte Textur und einen reichhaltigen Geschmack.

Gesundheitliche Vorteile:

Fettzusammensetzung: Wagyu-Fleisch enthält einen höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren, die als gesünder gelten, und ist so reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die für die Gesundheit wichtig sind.

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