Zutaten für 2 Personen
Für die Wildtaubenbrust:
4 Wildtaubenbrüste
Salz und Pfeffer nach Geschmack
2 EL Öl
1 EL Butter
1 Zweig frischer Thymian
Für die Zucchetti-Rondellen:
2 mittelgrosse Zucchetti
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Für die knusprigen Kartoffeln:
400 g festkochende Kartoffeln
2 EL Öl
Salz
Für die Wildjus:
250 ml Wildfonds
1 Schalotte, fein gehackt
1 TL frischer Thymian, gehackt
1 EL Butter
Salz und Pfeffer
Für die Trüffelgarnitur:
20 g schwarzer Sommertrüffel, in dünnen Scheiben gehobelt
Zubereitung
Vorbereitung der Kartoffeln: Die Kartoffeln schälen und grob reiben. In einem Sieb unter kaltem Wasser abspülen, dann gut abtropfen lassen und mit einem Tuch trocken tupfen. In einer Pfanne das Öl erhitzen und die geriebenen Kartoffeln gleichmässig darin verteilen. Bei mittlerer Hitze knusprig braten und dabei ständig wenden. Nach etwa 10-15 Minuten goldbraun braten. Mit Salz abschmecken und warm halten.
Zubereitung der Zucchetti-Rondellen: Die Zucchetti waschen und in etwa 1 cm dicke Rondellen schneiden.
In einer weiteren Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Zucchetti-Rondellen bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie weich und leicht gebräunt sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Warmhalten.
Wildtaubenbrust zubereiten: Die Wildtaubenbrüste mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Brüste von beiden Seiten scharf anbraten (ca. 2-3 Minuten pro Seite), bis sie eine schöne Farbe haben. Die Butter und den Thymian hinzufügen und die Brüste etwa 2-3 Minuten weiterbraten, dabei mit der schmelzenden Butter übergiessen. Die Brüste herausnehmen und in Alufolie wickeln, um sie warmzuhalten.
Wildjus zubereiten: In der Pfanne, in der die Wildtaubenbrüste gebraten wurden, die Schalotten anbraten, bis sie glasig sind. Den Wildfonds hinzufügen und auf die Hälfte reduzieren. Mit Salz, Pfeffer und frischem Thymian abschmecken. Gib jetzt die Butter in den Jusbis diese sämig wird.
Zum Schluss den frischen Trüffel darüber hobeln.




















Nice to know: Wildtaube – ein faszinierendes Kapitel aus Geschichte und Kulinarik
Die Wildtaube, auch bekannt als Ringeltaube, hat eine lange Tradition in der europäischen Kultur und Küche.
Schon in der Antike wurde sie geschätzt: Römer und Griechen hielten die Taube nicht nur als Symbol für Frieden und Liebe, sondern auch als delikate Speise. Im Mittelalter war die Wildtaube ein begehrtes Wildgericht, das in den Herrenhäusern und Klöstern serviert wurde.
Kulinarisch besticht die Wildtaube durch ihr zartes, dunkles Fleisch mit einem feinen, leicht nussigen Aroma. Sie gilt als besonders edle Wildart, die in der modernen Küche vor allem in der Herbst- und Winterzeit geschätzt wird.
Traditionell wird die Wildtaube oft geschmort oder gebraten, häufig begleitet von kräftigen Saucen aus Rotwein oder Wildfond sowie saisonalem Gemüse und Pilzen.
Die Zubereitung erfordert etwas Erfahrung, da das Fleisch schnell trocken werden kann. Doch wer die Kunst beherrscht, wird mit einem intensiven Geschmackserlebnis belohnt, das die Verbindung von Natur und kulinarischer Tradition eindrucksvoll zeigt.










