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Rezepte

Der einmal wöchentlich erscheinende Rezept Blog wird von Fleisch-Sommelier Chris persönlich verfasst. 
 
Jeder Beitrag entsteht mit seinem umfassenden Fachwissen, seiner grossen Leidenschaft für kulinarische Perfektion und dem Anspruch, aus jedem einzelnen Stück Fleisch das Maximum an Genuss herauszuholen.
 
Chris verbindet in seinen Rezepten kulinarische Kreativität mit tiefgehendem Know-how rund um Cuts, Gartechniken, Reifemethoden und die Herkunft der Tiere.
 
 
Dadurch erhalten Leserinnen und Leser nicht nur inspirierende Kochideen, sondern auch wertvolles Hintergrundwissen über die Besonderheiten verschiedener Fleischstücke und deren optimale Zubereitung.
 
Jedes Gericht wird ausführlich beschrieben, Schritt für Schritt erklärt und direkt mit den passenden Artikeln verlinkt.
 
 
So lassen sich die empfohlenen Stücke - vom perfekten Steak über aussergewöhnliche Schmorstücke bis hin zu exklusiven Spezialitäten wie Dry Aged Cuts - sofort und unkompliziert bestellen.
 
 
Auf diese Weise entsteht ein informativer und inspirierender Blog, der Genuss, Fachwissen und Einkaufskomfort miteinander vereint.
 
Woche für Woche liefert Chris neue Impulse für alle, die gutes Fleisch lieben, ihre Kochkünste weiterentwickeln möchten und auf der Suche nach besonderen kulinarischen Erlebnissen sind.


Ein Klassiker - Boeuf Stroganoff
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Ein Klassiker - Boeuf Stroganoff

Boeuf Stroganoff ist ein klassisches Gericht der russischen Küche, das aus zartem Rindfleisch, meist Hüftsteak oder Filet besteht, das in Streifen oder Würfel geschnitten und in einer cremigen Sauce aus saurer Sahne, Zwiebeln und oft auch Champignons zubereitet wird. Die berühmte Kombination aus Rindfleisch und einer reichhaltigen, schmackhaften Sauce hat sich über die Jahre in vielen Variationen weltweit etabliert.

Die genaue Herkunft des Namens und des Gerichts ist nicht ganz klar, doch viele Theorien sind im Umlauf. Eine der am weitesten verbreiteten Geschichten besagt, dass das Gericht nach dem Grafen Pavel Stroganov benannt wurde, einem russischen Adligen, der im 19. Jahrhundert lebte. Seine Kochkunst und seine gesellige Art trugen zur Beliebtheit des Gerichts bei, insbesondere in den höherrangigen Gesellschaftskreisen.

Eine andere Theorie besagt, dass das Gericht im Rahmen des kulinarischen Wandels des 19. Jahrhunderts entstand, als die russische Oberschicht begann, westliche Kochtechniken zu adaptieren und zu kombinieren. Der Einfluss der französischen Küche ist in der Zubereitung von Boeuf Stroganoff deutlich zu erkennen, insbesondere durch die Verwendung von saurer Sahne, die in vielen französischen Saucen vorkommt.

Die ersten schriftlichen Erwähnungen von Boeuf Stroganoff datieren auf die Zeit um das Jahr 1860. Es wurde in verschiedenen russischen Kochbüchern aufgeführt und erfreute sich schnell grosser Beliebtheit.

Im Laufe der Jahre hat sich das Rezept weiterentwickelt und wurde auch in anderen Ländern populär, insbesondere in den USA, wo es in den nach dem Zweiten Weltkrieg aufkam. In den Vereinigten Staaten wurden einige Variationen geschaffen, etwa die Verwendung von Rinderhackfleisch oder die Beigabe von Senf.

Boeuf Stroganoff bleibt bis heute ein beliebtes Gericht und wird oft zusammen mit Reis, Nudeln oder Kartoffeln serviert. Die Einfachheit in der Zubereitung und die köstliche Kombination der Aromen machen es zu einer zeitlosen Wahl in vielen Küchen weltweit.

Menapisches Schweinekotelett Tomapunk perfekt gebraten
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Menapisches Schweinekotelett Tomapunk perfekt gebraten

Das menapische Schwein (Sus scrofa brachyceros), auch als menapisches Wildschwein bezeichnet, ist eine Unterart des Wildschweins (Sus scrofa). Es ist in Europa heimisch und vor allem in Belgien und den Niederlanden verbreitet und das seit über 2000 Jahren. Das menapische Schwein zeichnet sich durch seine charakteristische Körpergrösse und seine robuste Statur aus. Es hat eine dunkle, borstige Fellfarbe und auffällige Hauer. Das menapische Schwein lebt hauptsächlich in Wäldern und bevorzugt gebirgige Regionen. Es ist ein Allesfresser und ernährt sich von Gräsern, Wurzeln, Früchten, Insekten und kleinen Wirbeltieren. Das menapische Schwein ist in der Regel nachtaktiv und verbringt den Tag in Unterschlüpfen wie Erdlöchern oder dichten Gebüschen. Die Fortpflanzung erfolgt durch Paarung, wobei die Sauen in der Regel einmal im Jahr Würfe zur Welt bringen. Die Jungen, auch Frischlinge genannt, haben eine gestreifte Fellzeichnung, die im Laufe der Zeit verblassen und schliesslich verschwinden wird. Das menapische Schwein spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem es den Boden umgräbt und zur Verbreitung von Samen beiträgt. Es steht jedoch auch in einigen Regionen unter Beobachtung, da es Schäden in landwirtschaftlichen Nutzflächen verursachen kann.

Die genialen Tomapunks (Tomahawks) der Urrasse des Menapii Schweines sind nicht nur ein Hingucker, sondern bestechen mit einzigartigem Geschmack. Es ist eine Unterrasse des Wildschweines und hat einen starken Eigengeschmack. Aus dem Vakuum nehmen und 5- 10 Minuten stehen lassen. Der Geruch wird sich dann normalisieren.

Thailand zu Gast - Tom Kha Gai oder Tom Khing Kai
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Thailand zu Gast - Tom Kha Gai oder Tom Khing Kai

Tom Kha Gai oder Tom Khing Kai ist eine thailändische Kokosnuss-Suppe, die normalerweise mit Pouletfleisch zubereitet wird. In diesem Rezept verwenden wir Pouletfüsse und Pouletbrust, die der Suppe eine interessante Textur und einen besonderen Geschmack verleihen.

Zutaten für 3-4 Personen

 

Für den Fond:
500 g Pouletfüsse
1 Stück Pouletbrust in feine Streifen
1 Liter Wasser
2-3 Kaffir-Limettenblätter
1 Stück Galgant 
2-3 Zitronengras
2-3 rote Chilischoten 
3-4 Scheiben frischer Ingwer
2-3 Knoblauchzehen

Für die Suppe:
400 ml Kokosmilch
200 g optional Strohpilze oder Champignons, in Scheiben geschnitten
2-3 EL Fischsauce 
1-2 EL Limettensaft
1 TL brauner Zucker oder Palmzucker
Frische Korianderblätter zum Garnieren
 

Zubereitung:

 

Vorbereitung der Pouletfüsse: Die Nägel bei den Füssen können weggeschnitten werden. Die Pouletfüsse danach gründlich reinigen.  In einen grossen Topf geben.

Fond kochen: Wasser in den Topf mit den Pouletfüssen geben und aufkochen lassen. Wenn das Wasser kocht, den Schaum abschöpfen. Kaffir-Limettenblätter, Galgant, Zitronengras, frischen Ingwer und Knoblauch hinzufügen. Den Fond bei niedriger Hitze etwa 30-40 Minuten köcheln lassen, bis die Pouletfüsse weich sind.

Suppe zubereiten: Den Fond durch ein Sieb giessen, um die festen Bestandteile zu entfernen, und die Flüssigkeit zurück in den Topf geben. Kokosmilch zum Fond hinzufügen und zum Kochen bringen. Die Pouletbrust in feinen Streifen geschnitten, optional die Strohpilze oder Champignons hinzufügen und etwa 5 Minuten kochen, bis sie weich sind. 

Abschmecken: Fischsauce, Limettensaft und Zucker hinzufügen. Gut umrühren und die Suppe probieren. Bei Bedarf mehr Fischsauce oder Limettensaft hinzufügen, um den gewünschten Geschmack zu erreichen.

Pouletfüsse weiterverarbieten: Die gekochten Pouletfüsse mit Honig, Sojasauce und Fischsauce marinieren und im Ofen bei 200 Grad backen, natürlich kannst du diese auch Frittieren. 

Servieren: Die Suppe in Schalen füllen, mit frischen Korianderblättern und Kaffirblätter garnieren. Reiche dazu die gebackenen Pouletfüsse.
Heiss servieren und geniessen! Passend dazu eine Schale gekochten Basmatireis

Tipps: Du kannst auch andere Gemüsesorten wie Paprika oder Karotten hinzufügen, wenn du möchtest.
Wenn du die Suppe schärfer magst, lasse die Chilischoten ganz oder schneide sie auf, um mehr Schärfe freizusetzen.

Bisonfilet im Stroh mit schwarzem Trüffel und karamellisierten Feigen und Grillgemüse
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Bisonfilet im Stroh mit schwarzem Trüffel und karamellisierten Feigen und Grillgemüse

Bisons sind nicht nur ein beeindruckender Anblick, sondern sorgen auch für edelstes Fleisch mit unverwechselbarem Geschmack. Bisonfleisch ist extrem mager und selbst Geschmacksträger, im Gegensatz zum Rind, was seinen unverwechselbaren Geschmack erst durch die Fettmarmorierung erhält. Bisonfleisch brät besonders schnell durch, muss aber im Gegensatz zu Rindfleisch doppelt so lange ruhen.

Bisons stammen ursprünglich aus Eurasien und sind in der Eiszeit über die Bering-Landbrücke zwischen Sibirien und Alaska nach Amerika eingewandert. Aus den ursprünglichen Bisons entwickelte sich vor rund 6000 Jahren die heutige Form der Bisons oder auch Wildrind genannt. Gemäss Schätzungen lebten im 16. Jahrhundert zwischen 25-30 Millionen Bisons in Nordamerika.

Durch die starke Nachfrage nach Bisonleder in Europa wurden die Bisons bis Ende des 19. Jahrhunderts auf einige hundert Tiere reduziert, bevor für die letzten Bisons Schutzgebiete eingerichtet wurden. Das Fleisch der geschossenen Bisons wurde zu dieser Zeit nicht verwertet und man liess es in der Prärie verrotten. Aktuell gibt es in Nordamerika wieder rund 500‘000 Bisons. Heute werden zwei unterschiedliche Arten von Bisons unterschieden – der Präriebison und der Waldbison.

Der Bisonbulle ist mit einer Körperlänge von 3.80 Meter und einem Gewicht von 900 kg das grösste Landsäugetier in Nordamerika. Die weiblichen Tiere erreichen eine Länge von 2.40 Meter und ein Gewicht von rund 500 kg. Die Tiere sind sehr genügsam und ernähren sich hauptsächlich von Gräsern, Kräutern, Moos und Flechten. Durch ihr dichtes, dunkles Winterfell können die Tiere Temperaturen bis -40°C aushalten. Die weiblichen Bisons bringen nach einer Tragzeit von neun Monaten ein Kalb von 30 kg zur Welt, welches von der Kuh bewacht und erbittert gegen alle Feinde verteidigt wird.

Saftige Aargauer Weidelamm Spareribs mit frischer BBQ-Sauce
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Saftige Aargauer Weidelamm Spareribs mit frischer BBQ-Sauce - einfach und schnell zubereitet

Aargauer Weidelamm Spareribs einfach und schnell zubereitet.

Warum nur immer die Schweinespareribs.. die Ribs vom Lamm sind genau so gut und super schnell zubereitet. Unbedingt versuchen und geniessen.

 

Zutaten für 2 Personen
1 kg Lamm Spareribs
2 EL Olivenöl
2 EL Honig oder Ahornsirup
2 EL Sojasauce
2 EL Ketchup
2 EL Mayonnaise
1 EL Senf
3 EL Big Sam`s Chueli Peeling Rub, passt auch super zu Lamm (optional)

 

Zubereitung:

 

Marinade zubereiten: In einer Schüssel Olivenöl, Honig, Sojasauce, Ketchup, Mayonnaise und etwas Senf mit Big Sam`s Chueli Rub vermengen. 

Spareribs marinieren: Die Lamm Spareribs in einen grossen Gefrierbeutel oder eine flache Schale legen und die Marinade darüber giessen. Den Beutel gut verschliessen oder die Schale abdecken und mindestens 2 Stunden, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank marinieren.

Vorbereiten zum Grillen oder Braten: DenOfen auf 200 °C vorheizen (Umluft 200 °C). Die marinierten Spareribs aus dem Kühlschrank nehmen und aus der Marinade nehmen (beiseitestellen).

Backen: Die Spareribs  bei 200 °C im Ofen für 20 Minuten zugedeckt mit Alufolie garen. Dann die Alufolie entfernen, die Spareribs erneut mit der Marinade bestreichen und weitere 5-10 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Servieren: Die Lamm Spareribs aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen. Dazu passend Baked Potatoes und eine würzige BBQ-Sauce 

Hier noch ein einfaches Rezept dazu.

 

Zutaten:
300 g Ketchup
100 ml Apfelessig
50 g brauner Zucker
2 EL Honig
1 EL Worcestershiresauce
1 TL Senf 
1 TL Paprika geräuchert 
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Zwiebelpulver
Salz und Pfeffer nach Geschmack

 

Zubereitung:

 

Mixen: Alle Zutaten in einem mittelgrossen Topf geben und gut vermischen.

Erhitzen: Die Mischung bei mittlerer Hitze erhitzen, dabei gelegentlich umrühren, bis die Sauce anfängt zu köcheln.

Köcheln lassen: Die Hitze reduzieren und die Sauce etwa 15-20 Minuten leicht köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden. Gelegentlich umrühren.

Abschmecken: Die Sauce probieren und nach Belieben mit Salz, Pfeffer oder zusätzlichen Gewürzen nach Geschmack anpassen.

Abkühlen lassen: Die Sauce vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Sie kann warm oder kalt serviert werden.

Das legendäre Tom & Jerry oder Flintstone Steak
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Das legendäre Tom & Jerry oder Flintstone Steak

Das legendäre Tom & Jerry Steak oder Flintstone Steak

Ein Tom & Jerry oder „Flintstone Steak“ bezieht sich auf ein besonders grosses, knochenhaltiges Steak, das an das Steak erinnert, das in der Zeichentrickserie "Tom & Jerry" oder „Die Familie Feuerstein“ (im Original „The Flintstones“) vorkommt. Riesiges, überdimensionales Steak mit Knochen. Diese Stück wird aus dem Stotzen geschnitten (Unterspälte, Eckstück, Runde Nuss, Flache Nuss und Runder Mocken)und ist ideal zum niedergaren, smoken, sous viden.

Der echte Eye Catcher mit dem gewissen Biss. Wichtig, fein aufschneiden 

Kein Kurzbratstück. Diese Stück Fleisch braucht Zeit und eine schonende Zubereitung um die Zartheit herauszukitzeln.

Achtung: Ist dein Grill genug gross? Das Steak ist ca 35-45cm lang, 15-20cm breit und ca 3-4cm dick

Gebratene IP Suisse Kaninchenleber mit Zwiebeln und Äpfeln
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Gebratene IP Suisse Kaninchenleber mit Zwiebeln und Äpfeln

Nice to know: Bemerkenswert ist der Anteil der gesunden ungesättigten Omega 3 und Omega 6-Fettsäuren.

Ausserdem enthält dieses Fleisch sehr wenig Cholesterin, dafür eine Menge B-Vitamine und Eisen. Kaninchenfleisch ist leicht verdaulich und deshalb auch in Diätküchen sehr beliebt.

 

Ein Stück Schweiz

Im Grasland Schweiz verwandeln viele bäuerliche Familienbetriebe die natürlichen Ressourcen in wertvolle Nahrungsmittel, pflegen unsere Landschaft und sorgen für eine gesunde Biodiversität.

Artgerechte Haltung

Eine tiergerechte Nutztierhaltung hat in der Schweiz einen hohen Stellenwert und wird durch das Gesetz geschützt. Freiwillig halten sich 80% der Nutztierhalter sogar an noch strengere Normen.

Natürliche Fütterung

Für die Nutztierfütterung werden umweltgerechte und ausschliesslich gentechfreie Futtermittel verwendet. 85% davon stammen aus der Schweiz. Hormone und Antibiotika als Leistungsförderer sind verboten.

Tierfreundlicher Transport

Die Schweiz hat das weltweit strengste Tiertransport-Gesetz. Das bedeutet weniger Stress für die Tiere und damit eine bessere Fleischqualität.

Ein sicheres Lebensmittel

Schweizer Fleisch verdient Ihr Vertrauen. Die Produkte können bis zum Hof zurückverfolgt werden, die Schweiz gilt als weitgehend seuchenfrei und strenge Gesetze sorgen für eine sichere Fleischproduktion auf allen Stufen."

 

Zutaten für 2 Personen
500 g Kaninchenleber
2 grosse Zwiebeln
2 Äpfel 
2-3 EL Butter oder Olivenöl
1 TL frischer Thymian (oder ½ TL getrockneter Thymian)
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Ein Spritzer Balsamico-Essig 
Frische Petersilie zum Garnieren 

 

Zubereitung:

 

Vorbereitung der Leber: Die Kaninchenleber gründlich abspülen und trockentupfen. Eventuelle Häutchen oder Adern entfernen.
Die Leber in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Zwiebeln und Äpfel vorbereiten: Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden.
Die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden.

Anbraten: In einer grossen Pfanne die Butter oder das Olivenöl erhitzen.
Zuerst die Zwiebeln hinzufügen und bei mittlerer Hitze langsam anbraten, bis sie goldbraun sind (ca. 10 Minuten).
Dann die Apfelspalten dazugeben und weitere 5 Minuten anbraten, bis sie weich sind.

Leber hinzufügen: Die Kaninchenleber in die Pfanne geben und für 3-4 Minuten von jeder Seite braten, bis sie leicht gebräunt sind, aber in der Mitte noch leicht rosa bleiben.
Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.

Fertigstellen: Nach Belieben einen Spritzer Balsamico-Essig über die Leber geben und vorsichtig vermengen.
Alles auf Tellern anrichten und nach Wunsch mit frischer Petersilie garnieren.

Serviervorschlag: Die gebratene Kaninchenleber kann heiss serviert werden und passt hervorragend zu frischer Rösti, Baguette, Kartoffelpüree oder einem Nüsslisalat

Natürlich kannst du dieses Rezept mit einer X-beliebigen Leber nachkochen.

 

Medium gebratenes Lammnierstück mit Pfefferminze
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Medium gebratenes Lammnierstück mit Pfefferminze

Mehrwerte von Irischem Lamm

Irisches Lamm ist bekannt für seine hohe Fleischqualität und wird auf grünen Weiden gezüchtet, was zu einem charakteristischen Geschmack führt.
Nachhaltigkeit: Viele irische Lammzüchter betreiben eine nachhaltige Landwirtschaft, die sich positiv auf die Umwelt auswirkt.

Nährstoffe: Lammfleisch ist eine hervorragende Quelle für Proteine, Eisen, Zink und B-Vitamine, die zur allgemeinen Gesundheit beitragen.

Vielseitigkeit: Irisches Lamm eignet sich für zahlreiche Zubereitungsarten, von Grillen über Braten bis hin zu Schmorgerichten.

Rezeptvariation: Irisches Lamm lässt sich gut mit verschiedenen Gewürzen, Kräutern und saisonalem Gemüse kombinieren, um abwechslungsreiche und gesunde Gerichte zu kreieren.

 

Zutaten für 2 Personen
2 Lammnierstücke (á ca. 200 g)

Salz und Pfeffer
2-3 EL Olivenöl
2-3 Zweige Thymian
1 Bund Pfefferminze
4 EL natives Olivenöl
1 EL Senf
1 EL Honig



Zubereitung: Lamm vorbereiten: Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Lammnierstücke gut abspülen und trocken tupfen. Salzen und pfeffern.

Lamm anbraten: In einer grossen Pfanne Olivenöl erhitzen. Die Lammnierstücke auf der Fleischseite 2-3 Minuten kräftig anbraten, bis sie schön goldbraun sind.

Senf-Honig-Mischung: In einer kleinen Schüssel Senf mit Honig verrühren. Die Mischung gleichmässig auf die angebratenen Lammnierstücke streichen.

Backen: Die Lammnierstücke in der Pfanne und für ca. 15-20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis sie den gewünschten Gargrad erreicht haben (z.B. medium-rare bei etwa 55-60 °C Kerntemperatur).

Ruhen lassen: Nach dem Backen die Lammnierstücke aus dem Ofen nehmen und für etwa 5-10 Minuten ruhen lassen, dann nochmals bestreichen mit Honig und Senf und in gehackter Pfefferminze panieren.

Beilagenvorschläge: Rosmarin-Kartoffeln: Kleine Kartoffeln mit Olivenöl, Rosmarin, Salz und Pfeffer im Ofen rösten.
Saisongemüse: Gedünstetes Gemüse wie grüne Bohnen oder Karotten.
Püree: Cremiges Kartoffelpüree oder Blumenkohlpüree.

Gebratenes Pluma mit sautierten und karamellisierten Zesten und grillierten Peperonis
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Gebratenes Pluma mit sautierten und karamellisierten Zesten und grillierten Peperonis

Pluma ist ein köstliches Stück Fleisch vom Iberischen Schwein, das aus der Schulter stammt. Hier ist ein einfaches Rezept, um Pluma zuzubereiten:

Zutaten für 2 Personen
500 g Iberische Pluma
2-3 Esslöffel Olivenöl
3-4 Zehen Knoblauch, fein gehackt
1 Teelöffel Paprika
Salz (grobkörnig) und Pfeffer nach Geschmack
Frische Kräuter (z. B. Rosmarin oder Thymian)
1-2 Esslöffel Balsamico-Essig (optional)
1 Stück Peperoni grün und gelb
1 Limette und 1 Orange (für den Saft) und die Zesten daraus


Zubereitung:
Fleisch vorbereiten: Das Pluma gut abtrocknen und anschliessend mit Salz und Pfeffer würzen.
Marinade: In einer Schüssel Olivenöl, gehackten Knoblauch, Paprika und eventuell Balsamico-Essig vermischen. Das Fleisch in die Marinade geben und für mindestens 30 Minuten (besser noch einige Stunden) im Kühlschrank ziehen lassen.

Grillen oder Braten:

Grillen: Den Grill auf mittlere Hitze vorheizen (indirekt) oder auf einer Plancha. Das Pluma für ca. 4-5 Minuten auf jeder Seite grillen, bis es eine schöne Kruste hat und innen zart bleibt. Grilliere jetzt die geteilten Peperonis auf dem Grill und gib ihnen richtig Röstaromen, zum Schluss mit etwas grobem Salz würzen.

Braten: Eine Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und etwas Olivenöl hinzufügen. Das Pluma von jeder Seite 4-5 Minuten braten, bis es gar, aber nicht durchgebraten ist. Die Zesten der Zitrusfrüchte kurz mitbraten und später über dem Fleisch verteilen

Ruhezeit:  Nach dem Braten das Fleisch für 5-10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Säfte setzen können.

Servieren: In dünne Scheiben schneiden und mit frischen Kräutern und eine Limette und 1 Orange darüber ausdrücken. Die mitgebratenen Zesten über dem Fleisch verteilen und mit Orangen und Limettenscheiben garnieren.

Beilagen:
Pluma passt hervorragend zu Grillgemüse wie Peperoni, einer Kartoffelbeilage oder einem frischen Salat. Auch ein köstliches Brot eignet sich gut, um die Aromen aufzusaugen.

Duett vom Teres Major
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Duett vom Teres Major

Petit Tender (auch bekannt als "Shoulder Tender oder Teres Major") ist ein zartes und geschmackvolles Stück Rindfleisch, das aus dem Schulterbereich des Rindes stammt. Es ist ein weniger bekanntes, aber zunehmend beliebtes Fleischstück unter Grill- und Steakliebhabern, da es eine attraktive Kombination aus Zartheit und Geschmack bietet.

Merkmale des Petit Tender

Das Petit Tender befindet sich im Bereich der Schulter, genauer gesagt im vorderen Teil des Rindes, in der Nähe der Nackenregion. Er gilt als die "zarte" Variante des Schulterbereichs und besitzt nur eine geringe Menge an Bindegewebe.

Textur: Aufgrund seiner Lage ist das Petit Tender von Natur aus zart. Die Fleischstruktur ist feinfaserig und hat eine marmorierte Textur, die dazu beiträgt, dass das Fleisch saftig bleibt. Dies macht es zu einer attraktiven Wahl für verschiedene Zubereitungsarten.

Geschmack: Petit Tender verfügt über ein ausgeglichenes Aroma, das typischerweise als reichhaltig und vollmundig beschrieben wird. Der Geschmack ähnelt dem von Filetsteak, ist aber aufgrund der Herkunft aus der Schulter etwas intensiver.

 

Zubereitungsmöglichkeiten
Garen: Petit Tender kann auf verschiedene Arten zubereitet werden, darunter Grillen, Braten oder Schmoren. Aufgrund seiner Zartheit ist es wichtig, das Fleisch nicht zu lange zu garen, um die Geschmeidigkeit und den Geschmack zu bewahren. Ideal ist eine Zubereitung, bei der das Fleisch medium-rare bis medium gegart wird.

 

Zweierlei von der Schulter

Kurz gebratenes Petit Tender in der Pfanne oder auf dem Grill anbraten und nach Erreichen der Kerntemperatur von 53 Grad mit etwas Salz würzen und 5 Minuten Ruhen lassen. Schneide das Stück jetzt fein auf und geniess es mit einer frisch gemachten Kräuter-Relish.

Schneide das Petit Tender fein und hacke es dann in die gewünschte Textur. Schalotten, Cornichons und Kapern fein hacken, mit Ketchup Worcestershire-Sauce, Öl, Paprika, Salz und Pfeffer würzen und ein frisches Eigelb dazu und daruntermischen. Anrichten und geniessen. 


Willst du dein Tatar noch pimpen? Hoble einfach frischen Trüffel darüber oder setzte einen Löffel feinsten Kaviar obendrauf, das sorgt für die nötige Würze.

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