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Iberischer Lardo auf geröstetem Bauernbrot mit Honig, Rosmarin und gebratenen Tomaten

Iberischer Lardo auf geröstetem Bauernbrot mit Honig, Rosmarin und gebratenen Tomaten
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Iberischer Lardo auf geröstetem Bauernbrot mit Honig, Rosmarin und gebratenen Tomaten

Zutaten für 4 Personen

400 g iberischer Lardo (dünn geschnitten)
8 Scheiben rustikales Bauernbrot
4 EL flüssiger Honig
2 Zweige frischer Rosmarin
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
600 g Kirschtomaten oder kleine Strauchtomaten
1 Prise Zucker
Salz

 

Zubereitung

 

Brot rösten: Backofen auf 180 °C vorheizen.
Brotscheiben leicht mit Olivenöl bestreichen und auf ein Backblech legen.

Ca. 5-7 Minuten rösten, bis sie goldbraun und knusprig sind.
Knoblauchzehen halbieren und die gerösteten Brotscheiben damit leicht einreiben.

Tomaten braten: Tomaten waschen und halbieren.
In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen.
Tomaten mit der Schnittseite nach unten in die Pfanne geben.

Mit einer Prise Zucker und Salz bestreuen.

Bei mittlerer Hitze ca. 5-7 Minuten braten, bis die Tomaten leicht karamellisieren und weich werden.

Lardo anrichten: Die dünnen Lardo-Scheiben auf die gerösteten Brotscheiben legen.
Honig gleichmässig darüber träufeln.
Rosmarinzweige leicht andrücken und entweder ganz auf das Brot legen oder fein hacken und darüber streuen.

Mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.

Nice to know: Lardo hat seinen Ursprung in der traditionellen europäischen Schweinehaltung, wo die vollständige Verwertung des Tieres über Jahrhunderte hinweg eine wichtige Rolle spielte. Während die bekannteste Variante aus Italien stammt, besitzt auch Spanien eine lange Tradition in der Herstellung hochwertiger Speckspezialitäten.

Insbesondere in den Regionen Extremadura, Andalusien und Kastilien werden seit Generationen Schweine gezüchtet, die für ihre hervorragende Fettqualität bekannt sind. 

Vor allem die berühmten Iberico-Schweine liefern ein besonders aromatisches und fein marmoriertes Fett. Bereits im Mittelalter wurde Speck durch Salzen und Reifen haltbar gemacht und diente Bauern, Hirten und Reisenden als wertvolle Energiequelle.

Für die Herstellung von Lardo werden ausgewählte Rückenspeckstücke sorgfältig mit Meersalz eingerieben und je nach Rezeptur mit Knoblauch, Pfeffer, Rosmarin oder weiteren mediterranen Kräutern verfeinert. Anschliessend reift der Speck über mehrere Wochen oder Monate unter kontrollierten Bedingungen. Während dieser Zeit entwickelt er seine charakteristische zarte Konsistenz und sein mild-würziges Aroma.

Heute gilt spanischer Lardo als Delikatesse für Feinschmecker. Durch die hervorragende Qualität des Schweinefetts und die traditionelle Reifung entsteht eine Spezialität mit aussergewöhnlicher Cremigkeit und feinem Geschmack. Dünn aufgeschnitten wird Lardo gerne auf frischem Brot, zu gegrilltem Fleisch oder als raffinierte Zutat in der modernen Küche serviert.

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