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Bisonfilet im Stroh mit schwarzem Trüffel und karamellisierten Feigen und Grillgemüse
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Bisonfilet im Stroh mit schwarzem Trüffel und karamellisierten Feigen und Grillgemüse

Bisons sind nicht nur ein beeindruckender Anblick, sondern sorgen auch für edelstes Fleisch mit unverwechselbarem Geschmack. Bisonfleisch ist extrem mager und selbst Geschmacksträger, im Gegensatz zum Rind, was seinen unverwechselbaren Geschmack erst durch die Fettmarmorierung erhält. Bisonfleisch brät besonders schnell durch, muss aber im Gegensatz zu Rindfleisch doppelt so lange ruhen.

Bisons stammen ursprünglich aus Eurasien und sind in der Eiszeit über die Bering-Landbrücke zwischen Sibirien und Alaska nach Amerika eingewandert. Aus den ursprünglichen Bisons entwickelte sich vor rund 6000 Jahren die heutige Form der Bisons oder auch Wildrind genannt. Gemäss Schätzungen lebten im 16. Jahrhundert zwischen 25-30 Millionen Bisons in Nordamerika.

Durch die starke Nachfrage nach Bisonleder in Europa wurden die Bisons bis Ende des 19. Jahrhunderts auf einige hundert Tiere reduziert, bevor für die letzten Bisons Schutzgebiete eingerichtet wurden. Das Fleisch der geschossenen Bisons wurde zu dieser Zeit nicht verwertet und man liess es in der Prärie verrotten. Aktuell gibt es in Nordamerika wieder rund 500‘000 Bisons. Heute werden zwei unterschiedliche Arten von Bisons unterschieden – der Präriebison und der Waldbison.

Der Bisonbulle ist mit einer Körperlänge von 3.80 Meter und einem Gewicht von 900 kg das grösste Landsäugetier in Nordamerika. Die weiblichen Tiere erreichen eine Länge von 2.40 Meter und ein Gewicht von rund 500 kg. Die Tiere sind sehr genügsam und ernähren sich hauptsächlich von Gräsern, Kräutern, Moos und Flechten. Durch ihr dichtes, dunkles Winterfell können die Tiere Temperaturen bis -40°C aushalten. Die weiblichen Bisons bringen nach einer Tragzeit von neun Monaten ein Kalb von 30 kg zur Welt, welches von der Kuh bewacht und erbittert gegen alle Feinde verteidigt wird.

Gebraten und geschmortes Wildschweinfilet an Rotweinsauce
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Gebraten und geschmortes Wildschweinfilet an Rotweinsauce

Nice to know: 

Das Fleisch von Wildschweinen ist bekannt für seine feste Struktur sowie den intensiven und herzhaften Geschmack. Im Vergleich zu domestiziertem Schweinefleisch ist Wildschweinfleisch magerer und hat einen einzigartigen, leicht nussigen Geschmack. Wildschweinfleisch ist eine beliebte Wahl in der Gourmetküche und lässt sich auf viele Arten zubereiten.

Wildschweine (Sus scrofa) sind die wilden Vorfahren der domestizierten Schweine und gehören zu den verbreitesten Wildtieren in Europa, Asien und Nordafrika. Sie sind in Wäldern, offenen Landschaften und landwirtschaftlichen Gebieten anzutreffen. Hier sind einige interessante Fakten über Wildschweine:

Aussehen: Wildschweine haben ein kräftiges, borstiges Fell, das in der Regel dunkelbraun oder schwarz ist, oft mit helleren Streifen oder Flecken. Sie verfügen über auffällige, grosse Eckzähne, die sowohl zur Verteidigung als auch zur Nahrungssuche dienen.

Ernährung: Sie sind Allesfresser und ernähren sich von Pflanzen, Früchten, Wurzeln, Insekten und kleinen Tieren. Ihre Diät trägt zur einzigartigen Geschmackstiefe des Wildschweinfleischs bei.

Verhalten: Wildschweine sind dämmerungsaktiv, was bedeutet, dass sie vor allem in der Dämmerung und nach Einbruch der Nacht aktiv sind. Sie leben häufig in sozialen Gruppen, bestehend aus weiblichen Tieren und ihren Jungen.

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