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Gebratenes Rind Flat Iron Steak mit glasierten Randen und Sellerie und dazu Rotweinreduktion

Gebratenes Rind Flat Iron Steak mit glasierten Randen und Sellerie und dazu Rotweinreduktion
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Gebratenes Rind Flat Iron Steak mit glasierten Randen und Sellerie und dazu Rotweinreduktion

Zutaten für 2 Personen

Für das Steak:
2 Rinds Flat Iron Steaks (je ca. 200 g oder 1 grosses Stück)
Salz und Pfeffer
1 EL Olivenöl
1 Zweig Rosmarin
1 Knoblauchzehe, angedrückt

 

Für die glasierten Randen und Sellerie:
3 mittelgrosse Randen (rote Bete), geschält und in Spalten geschnitten
1 Knollensellerie, in Würfel geschnitten
2 EL Butter
1 EL Honig oder Ahornsirup
Salz und Pfeffer

 

Für die Rotweinreduktion:
200 ml Rotwein (trocken)
1 Schalotte, fein gehackt
1 TL Zucker
1 EL Butter
Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

 

Randen und Sellerie glasieren: Die Randen in Salzwasser weich kochen (ca. 20-30 Minuten), dann abtropfen lassen.

In drei Pfannen Butter erhitzen, den Honig dazugeben und leicht karamellisieren lassen.
Die Randen jeweils separat in eine Pfanne und den Sellerie in die andere Pfanne, mit Salz und Pfeffer würzen und bei mittlerer Hitze glasieren, bis alles schön glänzt und leicht gebräunt ist. Warmhalten.

Rotweinreduktion: In einem kleinen Topf die Schalotte in etwas Butter glasig dünsten.
Den Zucker hinzufügen und leicht karamellisieren lassen.
Mit dem Rotwein ablöschen und bei mittlerer Hitze auf etwa die Hälfte einkochen lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann die kalte Butter unterrühren, um die Sauce zu binden. Warmhalten.

Steak zubereiten: Die Steaks mit Salz und Pfeffer würzen.
Olivenöl und etwas Butter in einer Pfanne erhitzen.
Die Steaks von jeder Seite ca. 3-4 Minuten (je nach Dicke und gewünschtem Gargrad) anbraten.
Vom Herd nehmen und kurz ruhen lassen. Danach alles anrichten. 

Nice to know:  Das Flat Iron Steak hat eine interessante Geschichte, die eng mit der Entwicklung der Rindfleischzerlegung und der Fleischindustrie verbunden ist. Das Flat Iron Steak stammt aus dem Schulterbereich des Rinds, genauer gesagt aus dem sogenannten „Top Blade“ oder „Schaufelstück“.

Früher galt dieser Teil des Rindes als weniger wertvoll, da er viele Sehnen und Bindegewebe enthielt, die das Fleisch zäh machten. In den frühen 2000er-Jahren entdeckten Fleischwissenschaftler und Metzger jedoch, dass sich durch eine spezielle Zerlegung und das Entfernen der harten Sehne ein besonders zartes und schmackhaftes Steak aus dem Schulterbereich gewinnen lässt.

Dieses neue Steak wurde „Flat Iron Steak“ genannt, weil es eine flache, dreieckige Form hat, die an ein Bügeleisen (englisch „flat iron“) erinnert. Die Entdeckung des Flat Iron Steaks war ein Durchbruch, weil es eine preisgünstige Alternative zu teureren Steaks wie Ribeye oder Filet darstellt, dabei aber sehr zart und geschmackvoll ist. Seitdem hat das Flat Iron Steak vor allem in den USA und zunehmend auch in Europa an Beliebtheit gewonnen und ist heute in vielen Restaurants und Fleischtheken zu finden. Zusammengefasst ist das Flat Iron Steak ein Beispiel dafür, wie durch Innovation in der Fleischzerlegung neue, hochwertige Fleischstücke erschlossen werden können, die zuvor wenig Beachtung fanden.

 

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