Zutaten für 2 Personen
300 g Rindsfilet (in dünne Scheiben geschnitten)
4 Scheiben Toastbrot
4 Scheiben Speck
2 Eier (für Spiegelei)
2 Handvoll Rucola
1 Essiggurke (in dünne Scheiben)
1 kleine rote Zwiebel
3 EL grober Senf
3 EL Mayonnaise
1 TL Honig oder Zucker
300 g Pommes frites
Salz, Pfeffer
Olivenöl oder Pflanzenöl zum Braten
Essig (z.B. Weissweinessig) für die gepickelten Zwiebeln
Zubereitung:
Gepickelte Zwiebeln: Rote Zwiebel in dünne Ringe schneiden.
In einer Schüssel 3 EL Essig mit 1 TL Zucker und etwas Salz verrühren.
Zwiebelringe darin mindestens 30 Minuten marinieren.
Senfmayonnaise: Groben Senf (Pommery Senf) mit Mayonnaise mischen.
Nach Geschmack mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken.
Pommes frites: Pommes nach Packungsanleitung frittieren oder im Ofen knusprig backen. Anschliessend salzen.
Rindsfilet braten: In einer heissen Pfanne mit etwas Öl das Rindsfilet kurz von beiden Seiten scharf anbraten (je ca. 1–2 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen, dann warmhalten.
Speck braten: Speckscheiben in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Spiegeleier: In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Die Eier vorsichtig hineinschlagen und Spiegeleier mit leicht flüssigem Eigelb braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Toastbrot toasten: Toastscheiben im Toaster oder in einer Pfanne goldgelb rösten.
Sandwich schichten: Eine Toastscheibe mit grober Senfmayonnaise bestreichen.
Rucola darauf verteilen. Die Rindsfiletscheiben darauflegen.
Speck, gepickelte Zwiebeln und Essiggurkenscheiben darauf schichten.
Das Spiegelei vorsichtig daraufsetzen. Mit einer weiteren dünnen Schicht Senfmayonnaise bestreichen und eine zweite Toastscheibe darauflegen. Das Sandwich leicht andrücken und diagonal halbieren.


































Nice to know: Ein Club Sandwich mit Rind ist eine richtig spannende Variante des klassischen Club Sandwiches – und hat ein paar überraschende Geschichten und Besonderheiten:
Ursprung – ein Sandwich mit Legendenstatus: Das klassische Club Sandwich tauchte Ende des 19. Jahrhunderts in den USA auf, vermutlich in einem New Yorker Herrenclub. Eigentlich wurde es mit Truthahn oder Huhn gemacht. Dass man es heute oft mit zartem Roastbeef oder pastrami-ähnlichem Rindfleisch findet, ist ein moderner Twist – und einer der beliebtesten.
Warum Rind?
Rind passt perfekt, weil es:
• kräftiger im Geschmack ist und so beim typischen Dreifach-Toast nicht untergeht
• mit Rauch- und Röstaromen (Toast, Speck, Grill) harmoniert
• sich sowohl rosa gebraten, dünn aufgeschnitten als auch als Pulled Beef ideal schichten lässt.
Der “Stack-Effekt”: Bei einem Club Sandwich entscheidet die Höhe über das Erlebnis. Mit Rind bekommt man:
• unterschiedliche Texturen (knuspriger Toast, saftiges Fleisch, knackiger Salat)
• ein Umami-Profil, das stärker ist als beim Original
• besonders viel Aroma, wenn Senfmayonnaise oder eine leichte Pfeffersauce dazukommen
Spannender Fun Fact: In manchen US-Steakhäusern wird das Beef-Club-Sandwich als „Mini-Steak in Sandwichform“ bezeichnet – weil die Fleischportion teilweise so gross ist, dass man eigentlich ein ganzes Steak zwischen Toastscheiben hat.











