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Gebratenes Wildschweinfilet auf Rotkrautpüree und gedünstetem Rosenkohl

Gebratenes Wildschweinfilet auf Rotkrautpüree und gedünstetem Rosenkohl
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Gebratenes Wildschweinfilet auf Rotkrautpüree und gedünstetem Rosenkohl

Zutaten für 2 Personen

Für das Wildschweinfilet:
2 Wildschweinfilets (je ca. 150-180 g)
Salz und Pfeffer
1 EL Öl (z.B. Rapsöl oder Butterschmalz)
1 Zweig frischer Rosmarin
1 Knoblauchzehe, angedrückt 

Für das Rotkrautpüree:
300 g Rotkraut (Rotkohl), fein geschnitten
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 Apfel, geschält und klein gewürfelt
1 EL Butter
100 ml Gemüsebouillon
2 EL Apfelessig oder Rotweinessig
1 TL Zucker oder Honig
Salz und Pfeffer

Für den gedünsteten Rosenkohl:
300 g Rosenkohl, geputzt und halbiert
1 EL Butter
Salz und Pfeffer
etwas Zitronensaft oder geröstete Mandelsplitter zum Garnieren

Zubereitung:

 

Rotkrautpüree vorbereiten: Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebel darin glasig dünsten.
Apfelwürfel und Rotkraut zugeben, kurz mitdünsten.
Mit Gemüsebouillon ablöschen, Essig und Zucker hinzufügen.
Alles zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 20-25 Minuten weich dünsten.
Anschliessend mit einem Pürierstab oder in einem Mixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Rosenkohl dünsten: Rosenkohl in kochendem Salzwasser ca. 5-7 Minuten bissfest garen. Abgiessen und in einer Pfanne mit Butter kurz schwenken. Mit Salz, Pfeffer und optional etwas Zitronensaft abschmecken.


Wildschweinfilet braten: Wildschweinfilets trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen.
Öl in einer Pfanne erhitzen, Rosmarin und Knoblauch zugeben.
Filets darin bei mittlerer bis hoher Hitze von jeder Seite ca. 3-4 Minuten braten (je nach Dicke und gewünschtem Gargrad). Fleisch aus der Pfanne nehmen und kurz ruhen lassen.

Nice to know:  Wildschweine (Sus scrofa) gehören zu den ältesten und anpassungsfähigsten Tierarten Europas. Schon in der Altsteinzeit spielten sie für den Menschen eine wichtige Rolle – sowohl als Jagdwild als auch als Nahrungsquelle. In der Antike galten sie als Sinnbild für Kraft und Wildheit, und römische Soldaten jagten sie sogar, um ihre Kampffähigkeiten zu trainieren.

Im Mittelalter waren Wildschweine in ganz Europa weit verbreitet, wurden später jedoch durch übermässige Jagd und den Verlust ihres Lebensraums stark zurückgedrängt. Erst im 20. Jahrhundert konnten sich ihre Bestände wieder erholen – begünstigt durch mildere Winter, den vermehrten Maisanbau und den Klimawandel. Heute kommen Wildschweine in grossen Teilen Europas, Asiens und auch Nordamerikas vor, wo sie sich teils stark ausbreiten und als invasive Art gelten.

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